
Bundesliga Basketball: Alba Berlin holt den Meistertitel gegen Topfavorit Bayern München
Basketball-Bundesliga Alba Berlin holt Meistertitel gegen Topfavorit Bayern München Zum zwölften Mal ist Alba Berlin deutscher Basketballmeister geworden. Im entscheidenden fünften Finale gegen Titelverteidiger Bayern...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Basketball-Bundesliga Alba Berlin holt Meistertitel gegen Topfavorit Bayern München Zum zwölften Mal ist Alba Berlin deutscher Basketballmeister geworden. Im entscheidenden fünften Finale gegen Titelverteidiger Bayern München endet damit die Erfolgskarriere von Trainerlegende Pešić enttäuschend. 24 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Vladimir Lučić im Zweikampf gegen Moses Wood Foto: Frank Hoermann / Sven Simon / IMAGO Topfavorit Bayern München muss den Meistertitel abgeben. Dank einer atemberaubenden Aufholjagd gewann Alba Berlin Spiel fünf der Finalserie auswärts beim Titelverteidiger mit 84:81 (27:47).
Die Einzelheiten
Alba feierte nicht nur den zwölften Meistertitel, sondern vermieste Bayerns Trainer-Veteran Svetislav Pešić in dessen letztem Spiel vor der Basketball-Rente auch noch den letzten Pokal. Während für die Münchner eine Saison zum Vergessen ohne Titel endet, sind die »Albatrosse« die große Überraschung. 20 Punkte lag Berlin zur Halbzeit zurück, ehe die Aufholjagd losging.
Angeführt von den Präzisionsschützen Jonas Mattisseck und Justin Bean (jeweils 18 Punkte) kämpften sich die Gäste tatsächlich zum Happy End. »Es ist superschwer, das in Worte zu fassen«, sagte Jonas Mattisseck bei Dyn. »In so einem Spiel, zur Halbzeit mit 20 Punkten zurückzuliegen und dann zurückzukommen, das kann ich nicht beschreiben.
Ich weiß nicht, wie das funktioniert hat. « Bild vergrößern Jonas Mattisseck (links) und Neno Dimitrijevic Foto: Steffie Wunderl / Beautiful Sports International / IMAGO Dass es überhaupt zum Showdown kam, lag an einer kapitalen Schwächephase der Bayern in Partie Nummer vier: Am Freitag führten die Münchner in Berlin noch im dritten Viertel mit zehn Punkten, die erfolgreiche Titelverteidigung war nah. Dann aber kassierten die Gäste einen schier unglaublichen 2:26-Lauf von Alba und verloren am Ende mit 61:71.
Was Experten sagen
Nur einmal gelangen dem deutschen Branchen-Primus in der Saison so wenig Punkte – im Oktober ebenfalls in Berlin. Woran das lag, konnte Trainer Pešić nicht erklären. »Ich habe bisher in meiner Zeit bei den Bayern noch nie diese Situation gehabt, dass wir unser Konzept verloren haben«, sagte er.
»Wir haben komplett den Faden verloren«, schilderte Welt- und Europameister Justus Hollatz bei Dyn. »Wir haben uns zu sehr in die Spirale reinlaufen lassen und sind dann nicht mehr rausgekommen. « Bild vergrößern Trainer Svetislav Pešić Foto: O.
Behrendt / Contrast / IMAGO Alba witterte indes die Chance auf den großen Coup. »Wir müssen jetzt den Sack zumachen«, forderte Flügelspieler Michael Rataj. Wie man in Bayern feiert, das wissen die Berliner eigentlich: Ihre bis dato letzten drei Meisterschaften 2020, 2021 und 2022 gewannen die Hauptstädter jeweils auswärts in München.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





