
Bundesregierung reagiert gelassen auf Trump-Aussage zu US-Truppenabzug
Bundesregierung zu Trump-Posting "Das ist gar keine neue Mitteilung" Stand: 30.04.2026 • 17:45 Uhr Die deutsche Politik reagiert gelassen auf Trumps Drohung, US-Truppen abzuziehen. Die großen Standorte stünden nicht...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Bundesregierung zu Trump-Posting "Das ist gar keine neue Mitteilung" Stand: 30. 2026 • 17:45 Uhr Die deutsche Politik reagiert gelassen auf Trumps Drohung, US-Truppen abzuziehen. Die großen Standorte stünden nicht infrage, sagte Außenminister Wadephul.
Sie seien für die USA ebenso wichtig wie für Deutschland. Bundesaußenminister Johann Wadephul erwartet keine Schließung wichtiger Standorte der US-Armee in Deutschland. Die jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump verunsicherten ihn nicht, sagte der CDU-Politiker am Rande eines Besuchs in der marokkanischen Hauptstadt Rabat.
Die Einzelheiten
Der Luftwaffenstützpunkt in Ramstein habe "für die USA und für uns jeweils eine unersetzliche Funktion", so Wadephul. Das gelte auch für das US-Krankenhaus in Landstuhl, den Truppenübungsplatz in Grafenwöhr und das Hauptquartier in Stuttgart. "Die USA brauchen diese Standorte", erklärte der Minister.
Sie dienten "unserer Sicherheit ebenso wie der Sicherheit der Vereinigten Staaten". 2026 US-Präsident Trump USA erwägen Truppenreduzierung in Deutschland Der Streit zwischen Bundeskanzler Merz und US-Präsident Trump spitzt sich weiter zu. mehr "Unter Alliierten besprechen - wie es sich gehört" Dass die USA ihre Militärpräsenz in Deutschland überprüfen wollen, sei darüber hinaus "gar keine neue Mitteilung", betonte Wadephul .
Schon frühere US-Präsidenten hätten angekündigt, "dass die USA darüber nachdenken müssen, wie sie ihre militärischen Möglichkeiten auf der Welt einsetzen". Dass Amerika sich mehr auf den Pazifischen Raum und auf China konzentrieren wolle, sei "kein Geheimnis". Die Bundesregierung sei darauf eingestellt, man warte nun auf Entscheidungen der US-Regierung, die - "wie es sich gehört, unter Alliierten besprochen werden", erklärte der Bundesaußenminister.
Was Experten sagen
Die Anstrengungen in Europa zur Verstärkung der Bundeswehr und zur Verstärkung des europäischen Pfeilers der NATO würden die Partner der USA "genau deswegen machen, weil wir wissen, dass wir mehr Sicherheitsverantwortung übernehmen müssen". Eine Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeiten werde "die Amerikaner dann in gewisser Weise auch entlasten". 2026 Drohung Trumps Was eine US-Truppenreduzierung bedeuten würde Welche Folgen hätte ein Abzug für Deutschland - und für die USA?
mehr Kanzler reagiert zurückhaltend Bundeskanzler Friedrich Merz ging nicht direkt auf Trumps jüngste Drohung ein. Er betonte stattdessen die Bedeutung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses. Ihm liege "diese transatlantische Partnerschaft besonders am Herzen", sagte Merz bei einem Besuch des Heeres im niedersächsischen Munster.
Im Rahmen der NATO leiste die Bundeswehr "Seite an Seite mit den Vereinigten Staaten von Amerika, Seite an Seite mit den Bündnispartnern" in der gesamten NATO eine Arbeit an strategisch wichtigen Standorten in Deutschland, erklärte der Kanzler. Zugleich hob er die gestiegenen deutschen und europäischen Verteidigungsausgaben hervor.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





