
Business-Ticker: 61 Prozent der deutschen Unternehmen in China wollen Investitionen ausweiten
Business-Ticker : 61 Prozent der deutschen Unternehmen in China wollen Investitionen ausweiten 12.05.2026, 11:25Lesezeit: 1 Min. Großinvestition: die Anlagen des integrierten Standorts der BASF in der südchinesischen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Business-Ticker : 61 Prozent der deutschen Unternehmen in China wollen Investitionen ausweiten 12. 2026, 11:25Lesezeit: 1 Min. Großinvestition: die Anlagen des integrierten Standorts der BASF in der südchinesischen Provinz GuangdongdpaMunich Re macht weniger Neugeschäft +++ Bayer überrascht dank Agrarsparte positiv zum Jahresstart +++ Thyssenkrupp: Sparprogramm greift, Umsatz geht zurück +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog.
Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Kühne stockt bei Lufthansa aufEinen Tag vor der Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa hat deren Großaktionär, der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne, weitere Aktien des Konzerns erworben. Wie aus den Angaben auf der Konzernseite zur Aktionärsstruktur hervorgeht, hält die Gesellschaft Kühne Aviation GmbH nun leicht mehr als 20 Prozent der Lufthansa-Anteile. Schon zuvor war Kühne größter Aktionär des Flugkonzerns, allerdings mit einem Anteil von 15,01 Prozent, der in dieser Höhe seit dem Sommer 2022 bestand.
Die Einzelheiten
Das Lufthansa-Management muss an diesem Dienstag auf der Konzernhauptversammlung den Anteilseignern Rede und Antwort stehen. Die Herausforderungen durch den wegen des Irankriegs gestiegenen Kerosinpreis, die andauernde Sanierung der zwischenzeitlich defizitären Kernmarke Lufthansa, Verzögerungen in der Flottenmodernisierung und bei Einführung der neuen Allegris-Einrichtung, um Passagieren auf Langstreckenflügen mehr Komfort zu bieten, werden Themen sein. "},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boiffbnm4Wqb3CrQWQH2","text":"Für Nachfragen dürften auch die ungelösten Tarifkonflikte mit Piloten und Flugbegleitern sorgen, die rund um den Festakt zum 100-jährigen Bestehen der Lufthansa zu einer Streikwoche geführt haben.
Den dadurch verursachten wirtschaftlichen Schaden hat Lufthansa schon auf 150 Millionen Euro beziffert. Kühne hatte sich in den Tarifkonflikten hinter das Lufthansa-Management und dessen harte Gangart gestellt. Karl Gernandt, Präsident des Kühne-Verwaltungsrats und Mitglied des Lufthansa-Aufsichtsrats, hatte den Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und UFO in einem offenen Brief vorgeworfen, „das Streikrecht in unverhältnismäßiger Art zu missbrauchen und persönlichen Egoismus weit über das Interesse der Gesamtheit zu stellen“.
Deutschland habe es verdient, „nach vorne ausgerichtet zu werden, anstatt rückwärtige Strukturen zu verteidigen“, hieß es in dem Schreiben. „Auf Unzuverlässigkeit, Egoismus und blindem Arbeitskampf bauen wir unsere Zukunft nicht auf! “ Lufthansa hatte kurz darauf das Aus für die bestreikte Tochtergesellschaft Lufthansa Cityline vorgezogen.
Die dort beschäftigten Piloten und Flugbegleiter sind nun widerruflich freigestellt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





