
Cannes: Das Filmfestival hat begonnen - Widerstand im Gucci-Kleid
Widersprüchlicher Cannes-Auftakt Jane Fonda schwingt die Faust, Meta zahlt die Party Jane Fonda rief zum Widerstand auf, Peter Jackson schlurfte sich in die Herzen der Zuschauer und ein mittelguter Eröffnungsfilm war...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Widersprüchlicher Cannes-Auftakt Jane Fonda schwingt die Faust, Meta zahlt die Party Jane Fonda rief zum Widerstand auf, Peter Jackson schlurfte sich in die Herzen der Zuschauer und ein mittelguter Eröffnungsfilm war schnell wieder vergessen: Die Filmfestspiele in Cannes haben begonnen. Aus Cannes berichtet Matern von Boeselager 13. 46 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Jande Fonda: »Das Kino ist schon immer ein Akt des Widerstandes gewesen, weil wir Geschichten erzählen« Foto: Valery Hache / Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.
Die Einzelheiten
»Das Kino ist schon immer ein Akt des Widerstandes gewesen, weil wir Geschichten erzählen«, rief Jane Fonda bei der Eröffnungszeremonie der Filmfestspiele in Cannes – und wedelte dabei mit der geballten Faust, dass die Pailletten an ihrem schwarzen Gucci-Kleid nur so zitterten. Zuvor hatte schon die Moderatorin Eye Haïdara die »Zuschauer überall« begrüßt – beziehungsweise, schob sie nach, nur da, »wo das Internet nicht gekappt wurde, wo die künstliche Intelligenz noch nicht die Realität ersetzt hat«. Und auch sie rief laut: »Willkommen an alle, die versucht haben, Widerstand zu leisten.
« Haïdaras KI-Kritik war dabei das wohl politischste Statement an diesem Abend – politisch deshalb, weil Meta in diesem Jahr groß als Sponsor eingestiegen ist. Die Kritik an KI und der Appell an das menschengemachte Kino sollte sich auch weiter durch den Eröffnungstag ziehen. Ansonsten blieb zu Beginn der Filmfestspiele aber denkbar vage, worin der beschworene Widerstand eigentlich bestehen könnte.
Umso vollmundiger bekannte man sich allerseits zur verbindenden Kraft des Kinos. »Es ist einfach eine Freude, vom Kino, von der Liebe zum Kino umgeben zu sein«, sagt Jurymitglied Demi Moore bereits bei der Pressekonferenz der Jury am Dienstagnachmittag. Die meisten ihrer Co-Juroren um Jurypräsidenten Park Chan-wook taten es ihr nach.
Was Experten sagen
Eine Ausnahme bildete nur der schottische Regisseur Paul Laverty, der zuerst vage von »dunklen Zeiten« und dann sehr konkret vom »Genozid in Gaza« sprach – was sonst nicht weiter kommentiert wurde. Harmonie ist in diesem Jahr an der Croisette besonders wichtig, und zwar nicht nur, um Shitstorms oder politisch-toxische Debatten zu vermeiden. Das Festival und die Branche insgesamt stehen unter Druck: Die großen Hollywood-Studios haben ihre Budgets für Festivals heruntergefahren, über allem hängt die Frage, was die künstliche Intelligenz für kreative Berufe bedeutet.
Jahrgang feiert kein einziger großer Hollywoodfilm hier Premiere – was sich auch direkt auf die Star-Dichte auf dem roten Teppich vor dem Palais des Festivals niederschlägt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





