
Chat mit Ex-Frau: Leipziger Amokfahrer kündigte Tat offenbar per Chat an
Chat mit Ex-Frau : Leipziger Amokfahrer kündigte Tat offenbar per Chat an 07.05.2026, 20:35Lesezeit: 2 Min. Nach der mutmaßlichen Amokfahrt in Leipzig liegen Blumen auf der Polleranlage der betroffenen Fußgängerzone,...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Chat mit Ex-Frau : Leipziger Amokfahrer kündigte Tat offenbar per Chat an 07. 2026, 20:35Lesezeit: 2 Min. Nach der mutmaßlichen Amokfahrt in Leipzig liegen Blumen auf der Polleranlage der betroffenen Fußgängerzone, vor der das Fahrzeug zum stehen kam.
dpaVor der Amokfahrt soll es mehrere Warnsignale gegeben haben. Offen ist weiter, ob es Versäumnisse im Behördenablauf gab. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der mutmaßliche Amokfahrer von Leipzig hat bereits im April seine Tat angekündigt.
Die Einzelheiten
Nach Informationen der „Zeit“ schrieb der 33 Jahre alte Jeffrey K. in einer Chatnachricht an seine Frau, es sei „lange kein Auto mehr in eine Menschenmenge gefahren“. Auf Anfrage der Zeitung bestätigte ein Sprecher der Leipziger Polizei, dass die Nachricht seiner Behörde vorliege, allerdings „erst am Abend des Tatgeschehens“.
Sie sei im Zuge der Ermittlungen nach der Amokfahrt aufgetaucht. Vor der Tat lebten Jeffrey K. und seine Ehefrau bereits getrennt.
Nach Recherchen der „Zeit“ hatte sie sich offenbar bereits im März an das Jugendamt gewandt. Im April erstattete sie zudem mehrere Anzeigen gegen ihren Ehemann, wegen Bedrohung, Verleumdung und Beleidigung. Mindestens einmal hatte Jeffrey K.
Was Experten sagen
demnach gedroht, andere Mitglieder der Familie zu töten. Wie mehrere mit den Ermittlungen vertraute Personen gegenüber der „Zeit“ sagten, soll er an einer Psychose leiden und selbst davon gesprochen haben, wahnhafte Stimmen zu hören. Nachdem er die Chatnachricht versandt hatte, begab sich Jeffrey K.
April freiwillig in ein psychiatrisches Krankenhaus. April verließ er die Klinik wieder. Noch am selben Abend kam es den Recherchen der „Zeit“ zufolge zu einem weiteren Polizeieinsatz bei der Ehefrau und dem gemeinsamen Kind.
Das bestätigte der Sprecher der Leipziger Polizei ebenfalls auf Anfrage. Weitere Maßnahmen, außer einem Hinweis an das Gesundheitsamt, gab es bis zur Tat am Montagabend aber offenbar nicht. Man werde den „ganzen Einsatzverlauf“ aufarbeiten, gab der Polizeisprecher an, bislang lägen jedoch keine Hinweise auf Versäumnisse vor.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





