
China: Augenzeugenvideos nach Flugzeug-Crash zensiert
Flugzeug-Vorfall in Peking Augenzeugenvideos, die Chinas Regierung zensiert Es sind Bilder, die an 9/11 erinnern – doch in China wird nicht darüber berichtet. Wie ein Kleinflugzeug in den höchsten Wolkenkratzer der...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Flugzeug-Vorfall in Peking Augenzeugenvideos, die Chinas Regierung zensiert Es sind Bilder, die an 9/11 erinnern – doch in China wird nicht darüber berichtet. Wie ein Kleinflugzeug in den höchsten Wolkenkratzer der Stadt fliegen konnte, bleibt weiterhin ungeklärt. Und die Regierung tut viel dafür, dass es so bleibt.
Von Janita Hämäläinen 27. 39 Uhr 2 Min Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bereich Lesen Sie hier das Videotranskript aufklappen Peking, ChinaEs sind Bilder, die ein wenig an 9/11 erinnern: Ein Augenzeugenvideo aus Peking dokumentiert den Augenblick, nachdem ein Kleinflugzeug am Freitagabend in den höchsten Wolkenkratzer der Stadt, den CITIC Tower, krachte. Die New York Times hat die Echtheit des Videos verifiziert. Das 528 Meter hohe Gebäude liegt mitten im zentralen Geschäftsviertel Pekings, hier herrscht striktes Flugverbot.
Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie ein Loch im Gebäude klafft. Die Umstände, wie es zu dem Vorfall kam, sind weiterhin unklar. Und das hat Gründe:Aufnahmen wie diese, die schnell in sozialen Medien kursierten, wurden von der chinesischen Zensur gesperrt und teilweise gelöscht.
Die Staatsmedien berichteten nicht von dem Vorfall, eine offizielle Mitteilung der Behörden zu möglichen Betroffenen fehlt bislang ebenfalls. Trotzdem kursieren in sozialen Medien mehrere Fotos und Daten von dem Flugzeug. Laut dem auf Flugzeugunfälle spezialisierten Aviation Safety Network soll es sich um ein in China hergestelltes Leicht-SportFlugzeug handeln.
Was Experten sagen
Daten der Flugsicherung deuten daraufhin, dass nur eine Person an Bord des Flugzeugs war – und den Transponder ausgeschaltet hatte. Augenzeugen berichten, wie Menschen aus dem Gebäude evakuiert wurden. Ob es sich um einen geplanten Anschlag, einen Suizidversuch oder einen Unfall handelt, ist unklar.
Der chinesische Staat schweigt zu all dem. Für Chinas Machtapparat ist es ein heikler Vorfall: Das Regierungsviertel ist nur ca 7 Kilometer Luftlinie von dem 100-Stöckigen Hochhaus entfernt. Das dürfte weitere Fragen nach der Sicherheit des Luftraums in Peking aufwerfen.
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Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





