
China: Xi Jinping empfängt belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko
Putin-Verbündeter in China Xi empfängt belarussischen Machthaber Lukaschenko Chinas Staatschef Xi sieht das Verhältnis seines Landes zu Belarus auf einem historischen Höhepunkt. Beim Besuch des belarussischen Diktators...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Putin-Verbündeter in China Xi empfängt belarussischen Machthaber Lukaschenko Chinas Staatschef Xi sieht das Verhältnis seines Landes zu Belarus auf einem historischen Höhepunkt. Beim Besuch des belarussischen Diktators Lukaschenko in Peking dürfte der Ukrainekrieg im Mittelpunkt stehen. 02 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Besucher Lukaschenko, chinesischer Staatschef Xi in Peking Foto: New / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Der chinesische Staatschef Xi Jinping hat am Montag den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko in Peking empfangen.
»Die Beziehungen zwischen China und Belarus haben den Prüfungen internationaler Herausforderungen standgehalten« und »treten in die beste Phase ihrer Geschichte ein«, so die chinesische Regierung. Xi habe Lukaschenko gesagt, beide Länder »sollten Ressourcen in allen Bereichen mobilisieren«, um den Aufbau der chinesischen Investitionsoffensive Neue Seidenstraße voranzutreiben »und die praktische Zusammenarbeit zu vertiefen«. Lukaschenko äußerte sich laut dem Telegram-Kanal des belarussischen Präsidialamtes ähnlich lobend über die Beziehungen zu China.
Mehr zum Thema Ukrainische Angriffsdrohung gegen Belarus: So kleinlaut war Lukaschenko selten Eine Analyse von Ann-Dorit Boy und Oliver Imhof Putin-Verbündeter: Lukaschenko reist zu Staatsbesuch nach China Drohkulisse gegen den Westen: Russland und Belarus bekräftigen Bereitschaft zum Einsatz von Atomwaffen Ein wichtiges Thema bei den Gesprächen in Peking dürfte der Ukrainekrieg sein. Lukaschenkos Reise nach China folgt auf ein Treffen mit Wladimir Putin in der vergangenen Woche. Der belarussische Machthaber ist ein enger Verbündeter Moskaus und ist finanziell und politisch stark vom Nachbarn Russland abhängig.
Was Experten sagen
Belarus grenzt im Süden an die Ukraine und spielt für Russland eine wichtige Rolle in dessen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Lukaschenko hatte den russischen Streitkräften 2022 erlaubt, vom Territorium seines Landes aus die Ukraine anzugreifen, eine direkte Beteiligung an dem russischen Angriffskrieg jedoch abgelehnt. In Belarus, das an die Ostflanke der Nato grenzt, sind atomwaffenfähige russische Oreschnik-Raketen stationiert.
Der Besuch in China findet zudem vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen Belarus und der Ukraine statt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte kürzlich erklärt, er glaube, dass Putin Lukaschenko zu einer stärkeren Unterstützung Russlands im Ukrainekrieg drängen wolle. (Mehr dazu lesen Sie hier : So kleinlaut war Lukaschenko selten) China präsentiert sich im Ukrainekonflikt stets als neutral.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





