
Commerzbank streicht Tausende Jobs und strebt mehr Gewinn an
Übernahmekampf Commerzbank streicht Tausende Jobs und strebt mehr Gewinn an Im Abwehrkampf gegen die Unicredit hat sich die Commerzbank eine strenge Profitorientierung verordnet. Dem neuen Kurs fallen noch einmal 3000...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Übernahmekampf Commerzbank streicht Tausende Jobs und strebt mehr Gewinn an Im Abwehrkampf gegen die Unicredit hat sich die Commerzbank eine strenge Profitorientierung verordnet. Dem neuen Kurs fallen noch einmal 3000 Stellen zum Opfer. 02 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Commerzbank-Tower in Frankfurt am Main: Gewinnsteigerung erwartet Foto: Michael Brandt / dpa Die von der Unicredit bedrängte Commerzbank will durch einen weiteren Stellenabbau und ehrgeizigere Gewinnziele Investoren von ihrer eigenständigen Zukunft überzeugen. Bis 2030 sollen zusätzlich zu den bereits angekündigten Einsparungen konzernweit etwa 3000 weitere Vollzeitstellen gestrichen werden, wie der Dax-Konzern in Frankfurt mitteilte.
Die Einzelheiten
Gleichzeitig sollen in »Wachstums- und Zukunftsfeldern« Stellen aufgebaut werden. Ende 2025 hatte die Commerzbank weltweit 39. Erst im Februar 2025 hatte die Commerzbank den Abbau von 3900 Vollzeitstellen bis Ende 2027 bekannt gegeben, den Großteil davon in Deutschland.
Damals hatte die Bank angekündigt, parallel dazu vor allem im Ausland neue Stellen zu schaffen, zum Beispiel bei der polnischen Tochter mBank sowie an Standorten in Asien. Guter StartIm ersten Quartal 2026 schnitt die Commerzbank besser ab als ein Jahr zuvor. Mit rund 1,36 Milliarden operativem Ergebnis und einem Überschuss von 913 Millionen Euro erwirtschaftete das Frankfurter Geldhaus jeweils etwa zehn Prozent mehr als im Vorjahresquartal und übertraf auch die Erwartungen von Analysten.
Im Gesamtjahr 2025 hatte die Commerzbank trotz hoher Kosten für den laufenden Stellenabbau mit gut 2,6 Milliarden Euro unter dem Strich ihren Rekordgewinn von 2024 mit seinerzeit knapp 2,7 Milliarden Euro nur knapp verfehlt. Für 2026 erwartet die Commerzbank im Rahmen ihrer überarbeiteten Strategie nun mehr Gewinn als bisher: Sie plant einen Überschuss von mindestens 3,4 Milliarden Euro, das sind 200 Millionen Euro mehr als bislang angepeilt. Bis 2028 soll das Ergebnis stärker als zuvor geplant auf 4,6 Milliarden steigen, 2030 sollen dann 5,9 Milliarden Euro unter dem Strich stehen.
Großaktionärin Unicredit macht DruckUnicredit-Chef Andrea Orcel kritisierte jüngst öffentlich eine aus seiner Sicht seit Jahren »unterdurchschnittliche operative Leistung« der Commerzbank. Ohne Neuausrichtung sei mittelfristig das Überleben des Instituts gefährdet. Die Unicredit ihrerseits verbuchte im ersten Vierteljahr 2026 mit 3,2 Milliarden Euro den höchsten Quartalsgewinn ihrer Geschichte.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





