
Deutsche Arbeitsplätze in Gefahr: Das Ende der Privilegien für die Autowerker
Deutsche Arbeitsplätze in Gefahr : Das Ende der Privilegien für die Autowerker Ein Kommentar von Tobias Piller 16.07.2026, 09:45Lesezeit: 3 Min. Das Erfolgsmodell kommt aus Ungarn: Produktion des neuen elektrischer BMW...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Deutsche Arbeitsplätze in Gefahr : Das Ende der Privilegien für die Autowerker Ein Kommentar von Tobias Piller 16. 2026, 09:45Lesezeit: 3 Min. Das Erfolgsmodell kommt aus Ungarn: Produktion des neuen elektrischer BMW iX3 in Debrecen.
BMWSeit Jahren wird immer mehr der einstigen deutschen Autoproduktion ins Ausland verlegt. Die Gewerkschaften tragen Mitverantwortung, um Arbeitsplätze in Deutschland wettbewerbsfähig zu halten. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Gewerkschaftsproteste gegen Sparpläne in der Autobranche helfen nicht.
Die Einzelheiten
Die Verlagerung von Autoproduktion aus Deutschland ist längst im Gange und kostet Beschäftigungschancen. Zuletzt wurde die Produktion des Volkswagen Passat von Emden nach Tschechien zu Škoda verlegt. Der traditionelle Volkswagen Transporter, ehemals in Hannover gebaut, wird nun in einer Ford-Fabrik in der Türkei hergestellt.
Für die ehemals in Wolfsburg produzierten erhöhten Golf-Modelle, zuletzt unter dem Namen Sportsvan, gibt es einen Nachfolger aus Portugal, den T-Roc. Er nimmt in der Absatzstatistik die Position des zweitwichtigsten Volkswagens auf dem deutschen Markt ein. Audi, die Premiummarke des Volkswagen-Konzerns, hat kürzlich zudem die Produktion des bisher kleinsten in Deutschland gefertigten Modells ersatzlos eingestellt, das SUV Q2.
Das nächstgrößere SUV Q3 kam ohnehin nie aus Deutschland, aktuell aus Ungarn. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Erfolgs-BMW kommt aus Ungarn, Mercedes-Motoren aus ChinaAuch die beiden anderen deutschen Autokonzerne zieht es über die Grenzen.
Was Experten sagen
BMW freut sich, dass die Jahresproduktion 2026 des neuen Elektromodells iX3 schon früh ausverkauft war. Dieses Erfolgsmodell wird aber in einer neuen Fabrik in Ungarn gefertigt. Auch Mercedes baut seine Produktion in Ungarn aus.
Dort soll vom zweiten Halbjahr an die kompakte Klasse vom Band laufen, nachdem jahrelang das Werk in Rastatt diese Aufgabe übernommen hatte. Aus Ungarn kommen auch weitere Elektro-Mercedes, das SUV GLB und die neue elektrische C-Klasse. Die Benzinmotoren etwa für das Mittelklassemodell CLA werden nun in China gebaut.
Neben der offiziellen, Schritt für Schritt vollzogenen Verlagerung der Produktion einzelner Modellreihen ins Ausland gibt es auch noch einen schleichenden Verlust von Produktion und Wertschöpfung: In früheren Jahren krönten die drei deutschen Premium-Marken die Modellpalette jeweils mit einer großen Limousine, die einen sechsstelligen Preis und eine attraktive Gewinnmarge hatte. Doch der Absatz dieser Luxuslimousinen hat sich in den vergangenen Jahren halbiert zugunsten großer Luxus-SUV. Das Problem für den Standort Deutschland liegt darin, dass die Luxuslimousinen mit schwindenden Verkaufszahlen in Deutschland gebaut werden, die gefragten Luxus-SUV dagegen in den USA und in der Slowakei.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





