
Deutschland: Wo Studierende am häufigsten noch im Elternhaus leben
Befragung zur Lebenssituation Wo Studierende am häufigsten noch bei den Eltern wohnen WG, Wohnheim, Mietwohnung – oder doch im Kinderzimmer? Wie Studierende wohnen, hängt stark vom Standort ab. Und auch zwischen Männern...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Befragung zur Lebenssituation Wo Studierende am häufigsten noch bei den Eltern wohnen WG, Wohnheim, Mietwohnung – oder doch im Kinderzimmer? Wie Studierende wohnen, hängt stark vom Standort ab. Und auch zwischen Männern und Frauen gibt es aktuellen Zahlen zufolge deutliche Unterschiede.
32 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Nach Jahren des Anstiegs leben weniger Studierende im Elternhaus Foto: Isabel Alcalá / Moment / Getty Images Studieren heißt nicht immer ausziehen.
Die Einzelheiten
Wer wo wohnt (und wie weit der Weg zur Uni ist), unterscheidet sich in Deutschland stark nach Hochschulort. Männer ziehen für das Studium seltener zu Hause aus als ihre Kommilitoninnen. Während von den Studenten ein knappes Drittel noch im Elternhaus wohnt, sind es bei den Studentinnen weniger als ein Viertel.
Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Auswertung , für die das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in den vergangenen drei Wintersemestern mehr als 87. 000 Studierende zu ihrer Wohnsituation befragt hat. Insgesamt ist der Anteil der Studierenden, die im Elternhaus lebten, im Vergleich zur Auswertung aus dem Jahr 2023 um 0,5 Prozentpunkte auf 27,9 Prozent zurückgegangen – nach Jahren des kontinuierlichen Anstiegs.
Wohnsituation hängt stark vom Hochschulstandort abÄhnlich viele Studierende leben den Daten zufolge in einer privaten Mietwohnung: ein leichtes Plus von 1,3 Prozentpunkten seit 2023 auf einen Anteil von 27,8 Prozent. Rund ein Viertel (24,8 Prozent) teilt die Wohnung mit anderen in einer Wohngemeinschaft. Hier sank der Anteil seit der letzten Veröffentlichung um 1,4 Prozentpunkte.
Was Experten sagen
Etwas seltener wohnen Studierende in einem Studierendenwohnheim (15,2 Prozent). Die Wohn- und Lebenssituationen unterscheiden sich laut CHE aber zwischen den Hochschulstandorten gewaltig: Im Saarland, dem Spitzenreiter unter den Bundesländern, leben 42,8 Prozent während des Studiums weiter bei den Eltern. Die meisten WG-Bewohner im Ländervergleich gibt es in Thüringen mit einer Quote von 33,2 Prozent.
Den höchsten Anteil von Studierenden in einer Mietwohnung hat Mecklenburg-Vorpommern mit 46,7 Prozent. Studenten rücken wieder etwas näher an die Hochschulen heranDas CHE hat auch nach der Entfernung des Wohnortes von der Hochschule gefragt. Eine große Mehrheit von 63,2 Prozent lebt während des Semesters direkt vor Ort.
30,4 Prozent der Befragten wohnen bis zu 50 Kilometer vom Hochschulort entfernt, 6,4 Prozent legen sogar noch weitere Wege zurück. Im Vergleich zur vorangegangenen Auswertung seien die Studierenden damit insgesamt etwas näher an den Hochschulstandort herangerückt, so das CHE.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





