
Dietmar Schott: WDR-Hörfunksportchef ist tot - Die Stimme der Bundesllga-Konferenz
Zum Tod von Hörfunk-Legende Schott Diese sonore, angenehm unaufgeregte Stimme der Bundesliga-Konferenz Ab den Siebzigern gehörte er zum Samstagnachmittag einfach dazu: Dietmar Schott moderierte viele Jahre die Spiele...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Zum Tod von Hörfunk-Legende Schott Diese sonore, angenehm unaufgeregte Stimme der Bundesliga-Konferenz Ab den Siebzigern gehörte er zum Samstagnachmittag einfach dazu: Dietmar Schott moderierte viele Jahre die Spiele der ersten Liga im Radio und prägte so eine andere Rundfunkzeit. Mit 88 Jahren ist er nun gestorben. Ein Nachruf von Peter Ahrens 13.
27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern WDR-Stimme Dietmar Schott Foto: WDR Westdeutscher Rundfunk / obs Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen.
Die Einzelheiten
Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Erst die Trommelschläge, dann die Bläser, einmal lang, achtmal kurz, exakt 1:44 Minuten Dauer, mittendrin eine sonore Stimme: »WDR 2 (später war es WDR 1), Sie hören ›Sport und Musik‹ – Tore, Punkte, Meisterschaft. Am Mikrofon: Dietmar Schott.
« So beginnt sie, die heilige Sendung, am Samstagnachmittag, die Hörfunkstunden, die den Tag in ein Davor und ein Danach trennen. Die Bundesliga-Sendung des Westdeutschen Rundfunks mit der berühmten Schlusskonferenz. Zigtausende sind mit ihr aufgewachsen, für Zigtausende sind die Moderatoren der Sendung wie Besucher an der samstäglichen Kaffeetafel.
Erst Kurt Brumme, später Dietmar Schott. Intendantin nennt ihn eine »Hörfunk-Legende«Im Alter von 88 Jahren ist Schott am Montag nach langer Krankheit gestorben. Das hat der WDR nun bekannt gegeben.
Was Experten sagen
WDR-Intendantin Kathrin Vernau nannte ihn eine »Hörfunk-Legende«. Bild vergrößern Dietmar Schott, wie man ihn kannte Foto: Horst Galuschka / IMAGO Ab den Siebzigerjahren moderierte Schott die Sendung zunächst abwechselnd mit Brumme, dann als dessen Nachfolger bis zu seinem Ruhestand 2004. Wenn die Bundesliga-Saison im Spätsommer wieder losging, konnte man Wetten darauf abschließen, dass Schott die Zuhörerinnen und Zuhörer mit dem Satz begrüßte: »Die schreckliche fußballlose Zeit ist vorbei.
«Seine Stimme blieb dabei immer auf Zimmerlautstärke, nie schwappte sie über. Hier redete einer, den nichts mehr aus der Fassung bringen konnte. Dazu war er viel zu erfahren.
In Nordrhein-Westfalen kannte fast jeder seine Stimme, der ein Radio besaß und sich für Fußball interessierte. Es war die Zeit, in der teilweise die Hälfte der Bundesligaclubs aus NRW stammte: von Wattenscheid bis Uerdingen, von Bielefeld bis Düsseldorf. Auch das ist Vergangenheit.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





