
Dnipro und Odessa: Russische Angriffe mit Raketen und Drohnen
Dnipro und Odessa : Russische Angriffe mit Raketen und Drohnen Von Stefan Locke , Friedrich Schmidt 18.05.2026, 15:19Lesezeit: 3 Min. Bewohner eines von russischen Angriffen beschädigten Gebäudes in Dnipro stehen am 18....
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Dnipro und Odessa : Russische Angriffe mit Raketen und Drohnen Von Stefan Locke , Friedrich Schmidt 18. 2026, 15:19Lesezeit: 3 Min. Bewohner eines von russischen Angriffen beschädigten Gebäudes in Dnipro stehen am 18.
2026 auf ihrem Balkon. ReutersWieder treffen russische Drohnen Wohnhäuser in Dnipro und Odessa. Obwohl die Luftabwehr viele Geschosse abfängt, werden Zivilisten verletzt.
Die Einzelheiten
Auch ein chinesisches Frachtschiff wurde getroffen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Russland setzt seine Angriffe auf die ukrainische Zivilbevölkerung fort. In der Nacht zum Montag schlugen russische Drohnen und Raketen vor allem in der Zentral- und Südukraine ein, wobei mehr als 40 Menschen verletzt wurden, berichteten örtliche Behörden.
Besonders schwer traf es abermals die zentralukrainische Großstadt Dnipro, wo mindestens 26 Menschen verletzt wurden, unter ihnen ein zwei Jahre altes Mädchen und ein zehn Jahre alter Junge, teilte der Gouverneur des Gebiets Dnipropetrowsk, Olexander Hanzha, mit. Eine Rakete habe ein 24 Stockwerke großes Wohnhochhaus getroffen und dabei zahlreiche Wohnungen in Brand gesetzt. In der Hafenstadt Odessa schlugen mehrere Drohnen in Wohngebäude ein, wobei ein elf Jahre alter Junge und ein 59 Jahre alter Mann verletzt wurden, berichtete der Leiter der örtlichen Militärverwaltung, Serhij Lysak.
Darüber hinaus seien eine Schule und ein Kindergarten beschädigt worden. Zudem schlug eine russische Drohne auf einem chinesischen Frachtschiff ein, das sich im Schwarzen Meer auf dem Weg in den ukrainischen Hafen Piwdenne befand, um dort Eisenerz zu laden. Es sei niemand verletzt worden und es habe keine größeren Schäden gegeben, berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf eine mit dem Vorfall vertraute Person.
Was Experten sagen
Die Besatzung habe das ausgebrochene Feuer schnell löschen können. Die ukrainische Luftwaffe zählte bis zum Montagmorgen insgesamt 524 russische Drohnen und 22 Raketen, darunter 14 Iskander-M, eine bodengestützte, ballistische Kurzstreckenrakete. Vier davon habe man abschießen können, ebenso wie 503 Drohnen, teilte die ukrainische Luftverteidigung mit.
18 der Raketen und mindestens 16 Drohnen seien jedoch an 34 Orten eingeschlagen oder niedergegangen. Drei Tote bei ukrainischen Angriffen auf und um MoskauDas Verteidigungsministerium in Moskau stellte die eigenen Angriffe der Nacht auf Montag als „Antwort auf terroristische Attacken der Ukraine auf zivile Objekte“ in Russland dar. Gemeint waren offenbar Angriffe aus der Nacht auf Sonntag, in der die russischen Flugabwehrkräfte dem Ministerium zufolge insgesamt 556 Drohnen über mehreren russischen Regionen sowie der besetzten ukrainischen Halbinsel Krim abgefangen hatten.
Vermutlich handelte es sich um die bisher größte ukrainische Angriffswelle; für die Nacht auf den 25. März hatte Moskau 389 abgefangene Drohnen gemeldet. Auch die russische Hauptstadt und ihr Umland waren dabei zum Ziel geworden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





