
Durchbruch im Glyphosat-Streit: Bayer erringt wichtigen Sieg vor höchstem US-Gericht
Durchbruch im Glyphosat-Streit : Bayer erringt wichtigen Sieg vor höchstem US-Gericht Von Jonas Jansen 25.06.2026, 16:14Lesezeit: 3 Min. „Make America Healthy Again“: Ende April demonstrierten Gegner des...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Durchbruch im Glyphosat-Streit : Bayer erringt wichtigen Sieg vor höchstem US-Gericht Von Jonas Jansen 25. 2026, 16:14Lesezeit: 3 Min. „Make America Healthy Again“: Ende April demonstrierten Gegner des Unkrautvernichters vor dem Supreme Court in WashingtonBild: ReutersEntscheidender Sieg für Bayer: Der Supreme Court entscheidet, dass die Vorgaben der US-Bundesbehörden Vorrang vor dem Recht einzelner Bundesstaaten haben.
Der Aktienkurs des Konzerns springt nach oben. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer hat einen wichtigen Sieg im jahrelangen Streit rund um die angeblich krebserregende Wirkung von Glyphosat errungen. Um mehr als 17 Prozent ist der Aktienkurs des Leverkusener Dax-Konzerns darauf am Donnerstagnachmittag nach oben gesprungen.
Die Einzelheiten
Der Supreme Court, das höchste amerikanische Gericht, hat am Donnerstag entschieden, dass die Zulassungsvorgaben der US-Bundesbehörden Vorrang vor dem Recht einzelner Bundesstaaten haben. Damit entzogen die Richter Tausenden Klagen wegen angeblich unzureichender Krebs-Warnhinweise auf dem glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmittel Roundup die Grundlage. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Bayer hatte stets argumentiert, dass die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA den Wirkstoff als nicht krebserregend einstuft und entsprechende Warnhinweise daher nicht zulässig seien. Das Gericht hat diese Einschätzung nun bestätigt. Nicht nur aktuelle, auch zukünftige Klagen werden verhindert„Das Urteil des Supreme Court ist gut für die Wissenschaft, Landwirte und für Branchen, die auf regulatorische Klarheit für Innovationen angewiesen sind“, teilte Bayer in einer ersten Stellungnahme mit.
„Es sollte dazu beitragen, die Rechtsstreitigkeiten zu Roundup nach nahezu einem Jahrzehnt juristischer Auseinandersetzungen signifikant einzudämmen. “ Dadurch würden nicht nur aktuelle Klagen abgewiesen, sondern auch mögliche zukünftige Klagen verhindert, sofern sie auf angeblich fehlenden Warnhinweisen beruhen. „Die Rechtsstreitigkeiten sind eine große finanzielle Belastung für das Unternehmen und haben das öffentliche Vertrauen beschädigt“, sagte der Bayer-Vorstandsvorsitzende Bill Anderson.
Was Experten sagen
„Dieses Urteil bringt längst überfällige Gerechtigkeit und Klarheit, die viel früher nötig gewesen wäre. Jetzt ist es höchste Zeit, dieses Kapitel hinter uns zu lassen. “Die Rechtsstreitigkeiten rund um Glyphosat hatte sich Bayer mit der milliardenschweren Übernahme des amerikanischen Saatgutkonzerns Monsanto ins Portfolio geholt.
Kurz nach Abschluss der Übernahme im Sommer 2018 hatte der Konzern einen ersten Prozess verloren und war zu einem empfindlichen Schadenersatz verurteilt worden. In der Folge hatte der Leverkusener Dax-Konzern mit Massenklagen zu kämpfen, zwischenzeitlich stand das Unternehmen mehr als 167. 000 Klägern gegenüber.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





