
Ebola: Weltgesundheitsorganisation schlägt Alarm wegen Ausbruchs in Kongo und Uganda
Weltgesundheitsorganisation zu Fällen in Afrika Internationaler Alarm wegen Ebola-Ausbruchs ausgerufen Immer mehr Ebola-Fälle werden aus dem Kongo gemeldet, darunter eine tückische Untervariante. Besonders...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Weltgesundheitsorganisation zu Fällen in Afrika Internationaler Alarm wegen Ebola-Ausbruchs ausgerufen Immer mehr Ebola-Fälle werden aus dem Kongo gemeldet, darunter eine tückische Untervariante. Besonders problematisch: Der Ausbruch tobt in einer belebten Grenzregion. Nun schreitet die Weltgesundheitsorganisation ein.
26 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Krankenwagen vor einem Krankenhaus in Bunia, in der betroffenen Provinz Ituri (am 16.
Die Einzelheiten
Mai) Foto: Victoire Mukenge / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen. Damit sollen Nachbarländer in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt und Unterstützung der internationalen Gemeinschaft mobilisiert werden, wie die WHO mitteilte.
Es handle sich jedoch um keinen Pandemie-Alarm. Hauptproblem ist, dass bei immer mehr Opfern die Bundibugyo-Variante des Virus festgestellt wird. Für den Bundibugyo-Stamm gibt es laut der Weltgesundheitsorganisation aktuell keinen zugelassenen Impfstoff.
Was Experten sagen
Bei früheren Ausbrüchen der lebensbedrohlichen Krankheit habe es sich hauptsächlich um den am häufigsten vorkommenden Zaire-Ebolavirus gehandelt, teilte die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC mit. Allerdings habe die Bundibugyo-Variante nach Angaben des US-amerikanischen Gesundheitsinstitutes NIH eine niedrigere Sterblichkeitsrate von etwa 37 Prozent. Beim Zaire-Stamm liege diese bei bis zu 90 Prozent.
Insgesamt gibt es aktuell 336 Verdachtsfälle sowie 88 gemeldete Todesfälle in der Demokratischen Republik Kongo, wie Africa CDC mitteilte. Bei 13 von ihnen wurde die Bundibugyo-Variante festgestellt. Im Nachbarland Uganda wurde ein Todesfall bestätigt, bei dem ebenfalls die Bundibugyo-Variante nachgewiesen wurde.
Bei diesem und einem weiteren Fall soll es sich um Personen handeln, die vorher in der Demokratischen Republik Kongo unterwegs gewesen waren. »Wir gehen allerdings davon aus, dass die Zahl der Verdachtsfälle deutlich höher liegt«, sagte Africa CDC Direktor Jean Kaseya. Die Behörde stufe das Risiko für die Region als sehr hoch ein.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





