
Einigung beim Gebäudemodernisierungsgesetz - Kostenbremse für Mieter
Gebäudemodernisierungsgesetz Koalition einigt sich auf Kostenbremse für Mieter Stand: 30.04.2026 • 07:10 Uhr Nach langem Ringen haben sich Union und SPD beim Gebäudemodernisierungsgesetz geeinigt. Künftig sollen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Gebäudemodernisierungsgesetz Koalition einigt sich auf Kostenbremse für Mieter Stand: 30. 2026 • 07:10 Uhr Nach langem Ringen haben sich Union und SPD beim Gebäudemodernisierungsgesetz geeinigt. Künftig sollen Vermieter Kosten mittragen müssen, wenn sie weiterhin auf das Heizen mit fossilen Brennstoffen setzen.
Die schwarz-rote Koalition hat sich eine Reform des von der Ampel-Regierung eingeführten Gebäudeenergiegesetzes zum Ziel gesetzt - auch bekannt unter dem verkürzten Begriff "Heizungsgesetz". Nur wie genau diese Reform aussehen soll, darum ringen Union und SPD schon seit Längerem. Nun gibt es eine Einigung, die vor allem Mietende vor zu hohen Nebenkosten schützen soll.
Die Einzelheiten
Künftig sollen die Kostenrisiken zwischen Vermietern und Mietenden aufgeteilt werden. Wenn in einer Wohnung eine Heizung eingebaut wird, die fossile Brennstoffe zur Wärmegewinnung nutzt, sollen die Vermieter an den Kosten für Netzentgelte und Brennstoff beteiligt werden. "Ein guter Kompromiss" In den Augen von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig ist das "ein guter Kompromiss - tragfähig und fair", wie die SPD-Politikerin dem ARD-Hauptstadtstudio sagte.
"Wenn Vermieter eine Heizung einbauen, eine fossile Heizung einbauen, dann trifft das die Mieterinnen und Mieter eben auch. Und deshalb kann es nicht sein, dass sie alleine die wirtschaftlichen Folgen tragen. Künftig wird es so sein, dass sich Vermieter an den Nebenkosten mit beteiligen müssen.
Das heißt, Mieterinnen und Mietern werden entlastet", so Hubig. Nun sei die Bundesregierung einig und die Reform des Gesetzes solle noch in diesem Jahr beschlossen werden. Auch SPD-Fraktionschef Matthias Miersch zeigte sich zufrieden mit der erzielten Einigung: "Klimaschutz muss für die Mieterinnen und Mieter bezahlbar bleiben.
Was Experten sagen
Wir konnten erreichen, die Kostenrisiken bei CO2, Netzentgelten und Biogas konsequent zu halbieren. " Diese Regelung solle für alle bestehenden und künftigen Mietverhältnisse nach einem Heizungstausch gelten. Miersch betonte: Wenn ein Vermieter fossile Fakten schafft, muss er künftig ökonomisch die Verantwortung übernehmen.
2026 Gebäudemodernisierungsgesetz Mehr Freiheit, aber auch neue Fragezeichen Schwarz-Rot verspricht Technologieoffenheit beim Heizen. Doch was bringt das Gebäudemodernisierungsgesetz? mehr Schwarz-Rot will 65 -Prozent-Regelung kippen Im Februar hatten Union und SPD sich nach monatelangen Beratungen auf die Eckpunkte der geplanten Reform des Gesetzes geeinigt.
Zentraler Punkt: Die sogenannte 65-Prozent-Regelung im bisherigen Gebäudeenergiegesetz sollte wieder gekippt werden. Sie verpflichtete bisher Eigentümer, neu eingebaute Heizungen mit mindestens 65 Prozent Erneuerbaren Energien zu betreiben. Stattdessen soll auch weiterhin der Einbau neuer Gas- und Ölheizungen möglich sein.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





