
ESC in Wien: Würge-Song und Retro-Ballade ziehen ins Finale ein
Zweiter Vorausscheid in Wien Würge-Song und Retro-Ballade ziehen ins ESC-Finale ein Das Finale des Eurovision Song Contest ist komplett: Am Donnerstagabend qualifizierten sich im zweiten Halbfinale zehn weitere Länder...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Zweiter Vorausscheid in Wien Würge-Song und Retro-Ballade ziehen ins ESC-Finale ein Das Finale des Eurovision Song Contest ist komplett: Am Donnerstagabend qualifizierten sich im zweiten Halbfinale zehn weitere Länder für die Show am Samstag. Ein Song sorgte für Aufregung. 40 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Rumänin Capitanescu: »Choke Me« Foto: Hannibal Hanschke / EPA Mit einem umstrittenen Würge-Lied und einer Neunziger-Jahre-Ballade sind die Beiträge für das Finale des Eurovision Song Contest in Wien am Samstag nun komplett: Die Rumänin Alexandra Capitanescu qualifizierte sich im zweiten Halbfinale am Donnerstagabend mit »Choke Me« (»Würge mich«) ebenso wie die Australierin Delta Goodrem mit ihrer Powerballade »Eclipse«. Beide zählen zum Kreis der Favoriten in der 70.
Die Einzelheiten
Capitanescus Song hatte im Vorfeld für Diskussionen gesorgt. Die Sängerin hat den Vorwurf zurückgewiesen, dass ihr Lied die Gefahren einer Sexualpraktik verharmlose. Bild vergrößern Australierin Goodrem mit Powerballade »Eclipse« Foto: Martin Meissner / AP Auch der Däne Søren Torpegaard Lund erhielt mit seiner eingängigen Nummer »Før Vi Går Hjem« ausreichend Jury- und Publikumsstimmen für das Finale.
Ebenso qualifizierten sich die Künstlerinnen und Künstler aus Bulgarien, der Ukraine, Norwegen, Malta, Zypern, Albanien und Tschechien. Die diesjährigen Topfavoriten aus Finnland und Griechenland hatten die Hürde bereits im ersten Halbfinale am Dienstag genommen (mehr dazu hier ) und sind unter den 25 Kandidaten der Abschluss-Show. Bild vergrößern Auftritt des Dänen Søren Torpegaard Lund Foto: Hannibal Hanschke / EPA Ohne Qualifikationsdruck stellte die Sängerin Monroe für Frankreich ihre Nummer »Regarde!
« vor und begeisterte das Publikum in der Wiener Stadthalle mit ihrer Opernstimme. Frankreich ist als wichtiges Mitglied der Europäischen Rundfunkunion im Finale am Samstag gesetzt – ebenso wie Deutschland mit Sarah Engels, die am Samstag mit »Fire« an den Start geht. Mehr zum Thema Erstes ESC-Halbfinale: Mit Tretroller, Livegeige und Israel geht’s ins Finale – für Boy George dagegen nicht Aus Wien berichtet Felix Bayer Vor den ESC-Halbfinals: Was wäre, wenn König Artus nicht die Tafelrunde, sondern eine serbische Dark-Rock-Band gegründet hätte?
Was Experten sagen
Von Anja Rützel Talk-Debakel zum ESC bei »Hart aber fair«: Wadde hadde dudde da, Hubert? Eine Fernsehkritik von Christian Buß Im vergangenen Jahr hatte der österreichische Countertenor JJ den ESC in Basel gewonnen. In einer weißen Robe präsentierte er am Ende des Halbfinales seinen hochdramatischen neuen Song »Unknown«.
Österreichs diesjähriger Kandidat Cosmó sorgte zuvor für merklich weniger Enthusiasmus im Saal – aber auch er ist als Vertreter des Gastgeberlandes automatisch im Finale dabei.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





