
ESC-Kandidatin Veronica Fusaro: „Fünf Monate lang arbeitet man nur auf diese drei Minuten hin“
ESC-Kandidatin Veronica Fusaro : „Fünf Monate lang arbeitet man nur auf diese drei Minuten hin“ Von Peter-Philipp Schmitt, Wien 13.05.2026, 13:36Lesezeit: 7 Min. Vertritt die Schweiz: Veronica Fusaro am Sonntag auf dem...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. ESC-Kandidatin Veronica Fusaro : „Fünf Monate lang arbeitet man nur auf diese drei Minuten hin“ Von Peter-Philipp Schmitt, Wien 13. 2026, 13:36Lesezeit: 7 Min. Vertritt die Schweiz: Veronica Fusaro am Sonntag auf dem türkisfarbenen Teppich der Eröffnungszeremonie des ESC in Wien.
AFPVeronica Fusaro vertritt in diesem Jahr die Schweiz beim ESC. Im Interview spricht sie über ihre Vorbilder aus Italien, den Umgang mit Hasskommentaren und den Backstage-Bereich als Schutzraum für die Künstler. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Frau Fusaro, vor zwei Jahren gewann Nemo den ESC für die Schweiz.
Die Einzelheiten
Wie haben Sie das erlebt und hat es in Ihrer Heimat etwas bewirkt? Erst einmal finde ich, der Sieg von Nemo war ultraverdient. Ich kenne Nemo ja schon länger, nicht persönlich, aber als künstlerische Person.
Nemo ist ein Riesentalent und auf der Bühne eine Wucht. Für die Schweiz war der Sieg eine Art Weckruf. Es gibt eben nicht nur Sport, bei dem man mitfiebern kann, es gibt tatsächlich auch Musik, auf die man stolz sein kann.
Der ESC vergangenes Jahr in der Schweiz war auch mega gelungen. Es war eine tolle Show, ich dachte nicht, dass wir das so durchziehen können. Es war super organisiert, den Millionen von Zuschauern würdig.
Was Experten sagen
Waren Sie vor einem Jahr in Basel dabei? Ich habe es vor allem von zuhause verfolgt, war an einem Tag aber auch dort, weil das SRF, die nationale Rundfunkanstalt, eine Live-Bühne hatte, auf die verschiedene Schweizer Künstlerinnen und Künstler eingeladen waren. Da hatte auch ich einen kleinen Auftritt und habe erste ESC-Luft schnuppern können.
Der Radiosender SRF 3 hat Sie schon 2016 zum „Best Talent“ gekürt, wieso treten Sie jetzt erst für Ihre Heimat an? Das hat verschiedene Gründe. So habe ich nicht jedes Jahr Songs eingereicht.
Wann haben Sie sich das erste Mal beworben? Da gab es noch einen öffentlichen Vorentscheid. Seither gibt es ein internes Auswahlverfahren mit einer Fach- und einer Publikumsjury.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





