
ESC-Tagebuch aus Wien (4): Finnland ist mit einer Violine von 1781 sicher im Finale
ESC-Tagebuch aus Wien (4) : Finnland ist mit einer Violine von 1781 sicher im Finale Von Peter-Philipp Schmitt, Wien 13.05.2026, 01:44Lesezeit: 5 Min. Wurden ihrer Favoritenrolle gerecht: Die Finnen Linda Lampenius &...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. ESC-Tagebuch aus Wien (4) : Finnland ist mit einer Violine von 1781 sicher im Finale Von Peter-Philipp Schmitt, Wien 13. 2026, 01:44Lesezeit: 5 Min. Wurden ihrer Favoritenrolle gerecht: Die Finnen Linda Lampenius & Pete Parkkonen singen ihr „Liekinheitin“ auch am Samstag im Finale.
dpaDas erste Halbfinale des ESC geht ohne große Überraschungen zu Ende. Die Favoriten Finnland und Griechenland sind weiter, San Marino hingegen scheidet aus. Daran konnte auch ein britischer Superstar nichts ändern.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App So viel Stimmengewirr gab es lange nicht mehr beim Eurovision Song Contest (ESC): Allein im ersten Halbfinale am Dienstagabend waren 15 verschiedene Sprachen in der Wiener Stadthalle zu hören, darunter auch Deutsch (aus Litauen) und sogar Latein (aus Moldau). Deutschland stand ebenfalls für drei Minuten auf der Bühne, allerdings außer Konkurrenz wie Italien. Italienisch wurde dennoch auch von gleich zwei der 15 Teilnehmer im Wettbewerb gesungen, von den beiden Männern aus Moldau und Litauen.
Sie sangen mehrsprachig. Auch das ist keine Ausnahme beim diesjährigen ESC. Und die beiden kamen auch weiter, was zumindest beim Litauer Lion Ceccah nicht zu erwarten war.
Der Mann aus Silber oder in Silber will mit der Metallfarbe am Körper wohl auch ein wenig verdecken, dass er nicht ganz stimmsicher ist. Sein Auftritt ist künstlerisch wertvoll, gesanglich muss er sich noch etwas steigern, wenn er im Finale am Samstagabend bestehen will. Satoshi, der Mann aus Moldau, der Manga und Sushi liebt, daher sein Künstlername, eigentlich heißt er Vlad Sabajuc, hatte den Abend eröffnet.
Was Experten sagen
Und das mit so viel Elan und Schwung, dass er das Publikum gleich mitriss. Nach nur einem Jahr meldet sich Moldau zurückMoldau ist wieder da, nachdem es sich im Januar 2025 plötzlich vom ESC zurückgezogen hatte. Der Vorentscheid für Basel lief da schon in der kleinen Republik.
Der Sender Teleradio-Moldova nannte als Grund „künstlerische, wirtschaftliche und administrative Herausforderungen“. Es war nur ein kurzer Aussetzer oder wie Satoshi in seinem Lied „Viva, Moldova! “ singt: „Moldova is on duty!
“ Dazu trägt er stolz auf seinem T-Shirt die Zahl „373“ – die für die internationale Telefonvorwahl Moldaus steht. Als am Ende das Moderatoren-Duo Victoria Swarowski und Michael Ostrowski die zehn Finalisten bekanntgab, blieben die ganz großen Überraschungen aus. Gleich zu Beginn konnten die beiden die Namen der großen Favoriten verkünden, ein Zufall, denn die Reihenfolge der Bekanntgabe entsprach nicht der Rangfolge.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





