
ESC-Tagebuch aus Wien (6): Dänemarks gläserne Party geht auch im Finale weiter
ESC-Tagebuch aus Wien (6) : Dänemarks gläserne Party geht auch im Finale weiter Von Peter-Philipp Schmitt, Wien 15.05.2026, 01:31Lesezeit: 5 Min. Noch ein mit seinem Lied „Før Vi Går Hjem“ ins Finale am Samstag...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. ESC-Tagebuch aus Wien (6) : Dänemarks gläserne Party geht auch im Finale weiter Von Peter-Philipp Schmitt, Wien 15. 2026, 01:31Lesezeit: 5 Min. Noch ein mit seinem Lied „Før Vi Går Hjem“ ins Finale am Samstag ein.
AFPAuch im zweiten Halbfinale kommen die Favoriten weiter: Dänemark, Australien und die Ukraine. Luxemburg und die Schweiz sind raus. Das kleine Malta aber darf sich wieder freuen.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Sie können auch lustig: Victoria Swarovski und Michael Ostrowski inszenierten gleich zu Beginn den Auftritt des Vorjahressiegers JJ nach, was aber völlig daneben ging. Das Moderatoren-Duo des diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) erlitt Schiffbruch. Sie schlug ihm einen Zahn aus, er ging über Bord, sie schoss mit einer Leuchtrakete ein Loch ins Boot, er eine Schiffslaterne herunter, die in Flammen aufging.
Zu guter Letzt brach auch noch das Kajütendach ein, auf das sich die beiden gerettet hatten, und sie verschwanden im Boden. Aus dem sie nass, blutend und mit zerrissenen Kleidern wenig später wieder auftauchten. Ein toller Anfang für das zweite Halbfinale am Donnerstagabend, dem gleich ein toller Auftritt folgte.
Dabei bekommt der Stuhlkreis bei Dara eine völlig neue Bedeutung. Mindestens verhaltensauffällig würde man die fünf bezeichnen wollen, die – sitzend – wild und verrückt tanzen und im Takt zappeln. Ihr Liedtitel „Bangaranga“ ist frei aus dem jamaikanischen Kreolischen abgeleitet und bedeutet Unruhe oder Aufruhr, in diesem Fall frei übersetzt sieht sich Darina Nikolaewa Jotowa, wie Dara eigentlich heißt, als „Unruhestifterin“.
Was Experten sagen
Sie ist Engel, Dämon und Psycho in einer Person. Es geht der Bulgarin um Selbstbewusstsein und das Entdecken innerer Stärke. Und ihr Bangaranga hämmert sie ihren Zuschauern mit Vehemenz in die Köpfe.
Bulgarien war 2022 im Halbfinale gescheitert und hatte danach drei Jahre auf eine Teilnahme verzichtet. Nun steht es mit Dara gleich im Finale. Luxemburg erstmals nicht in einem FinaleLuxemburg hingegen scheiterte mit Eva Marija und ihrer Hommage an Mutter Natur („Mother Nature“).
Ungewöhnlich schon, dass die 20 Jahre alte Eva Marija Puc nicht auf Französisch, sondern auf Englisch sang. Fünfmal hat das Großherzogtum, das schon im Gründungsjahr 1956 teilnahm, den ESC gewonnen, stets mit französischen Liedern. 1994 hatte sich das kleine Land einmal nicht qualifiziert, danach setzte es 30 Jahre lang aus.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





