
EU stoppt Goldhandel mit dem Sudan
Krieg der Generäle EU stoppt Goldhandel mit dem Sudan Der Kauf, die Einfuhr und die Verbringung von Gold aus dem Sudan sind in der EU nun verboten. Der Grund: Die Einnahmen aus dem Edelmetallhandel befeuern den brutalen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Krieg der Generäle EU stoppt Goldhandel mit dem Sudan Der Kauf, die Einfuhr und die Verbringung von Gold aus dem Sudan sind in der EU nun verboten. Der Grund: Die Einnahmen aus dem Edelmetallhandel befeuern den brutalen Bürgerkrieg. Die Uno fürchtet neue Gräueltaten.
47 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Explosion in einer Goldmine im Sudan Foto: © Mohamed Nureldin Abdallah / / Die EU hat angesichts des grausamen Bürgerkriegs im Sudan ein Gold-Embargo verhängt.
Die Einzelheiten
Das Edelmetall sei zu einer zentralen Einnahmequelle geworden, mit der der Konflikt finanziert werde, teilte der Rat der Mitgliedstaaten nach dem Sanktionsbeschluss der Außenminister Anfang der Woche mit. Durch die Beschränkung des Handels mit sudanesischem Gold und die Einschränkung des Zugangs zu Chemikalien, die für den Abbau und die Gewinnung benötigt werden, wolle man die Ressourcen verringern, die den Verantwortlichen für Gewalt zur Verfügung stehen. Demnach sind künftig der Kauf, die Einfuhr und die Verbringung von Gold mit Ursprung in dem Land in Nordostafrika verboten.
Zudem werden der Verkauf, die Lieferung, die Weitergabe oder die Ausfuhr von Quecksilber und Zyanid in den Sudan untersagt. Diese Chemikalien werden in großem Umfang beim Goldabbau und bei der Goldgewinnung eingesetzt. Beide Maßnahmen werden durch Verbote im Zusammenhang mit entsprechenden Dienstleistungen ergänzt.
Dabei geht es etwa um technische Unterstützung, Vermittlungsdienste und Finanzhilfen. Uno warnt vor »neuer Menschenrechtskatastrophe«Im Sudan kämpfen die sudanesischen Streitkräfte (SAF) gegen die Miliz RSF (Rapid Support Forces). Der seit Jahren andauernde Konflikt hat verheerende Folgen für die Zivilbevölkerung sowie für die Stabilität des Landes und der gesamten Region.
Was Experten sagen
Uno-Hochkommissar Volker Türk befürchtete zuletzt eine Welle von Gräueltaten in der umkämpften Stadt El Obeid. Die Anzeichen seien unmissverständlich, sagte der Chef des Uno-Menschenrechtsbüros Anfang des Monats in Genf. Es bahne sich eine »neue Menschenrechtskatastrophe« an.
Mehr zum Thema Laut Unicef: Mehr als 300 Kinder im Sudan seit Jahresbeginn getötet 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Ein Gericht in der von der Armee kontrollierten sudanesischen Stadt Port Sudan hat derweil den Chef der RSF-Miliz, Mohamed Hamdan Daglo, und 15 weitere Menschen in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Ihnen wurden die Tötung eines Regionalgouverneurs sowie Kriegsverbrechen in der Region Darfur vorgeworfen. Das Urteil ist das erste gegen die RSF-Führung seit Beginn des Krieges im April 2023.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





