
Extremsport: Arda Saatçi und Rachel Entrekin – zwei außergewöhnliche Leistungen
Bild vergrößern Ultraläuferin Rachel Entrekin: 409 Kilometer in 56:10 Stunden Foto: Scott Rokis / Cocodona 250 / Anadolu / picture alliance Extremläufe über 400 und 600 Kilometer Influencer Saatçi bekam alle Klicks,...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Bild vergrößern Ultraläuferin Rachel Entrekin: 409 Kilometer in 56:10 Stunden Foto: Scott Rokis / Cocodona 250 / Anadolu / picture alliance Extremläufe über 400 und 600 Kilometer Influencer Saatçi bekam alle Klicks, aber diese Frau schlug alle Männer Das 600-Kilometer-Projekt des Extremsportlers Arda Saatçi geht um die Welt. Fast zeitgleich gelingt der Ultraläuferin Rachel Entrekin etwas ebenso Außergewöhnliches. Über sie sollten wir sprechen.
Von Jan Göbel und Sven Christian 12. 49 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Man muss es fast bedauern, dass sich der Ultraläufer Arda Saatçi für sein 600-Kilometer-Projekt durch das Death Valley nach Los Angeles ausgerechnet das vergangene Wochenende ausgesucht hat.
Saatçi, 28, deutscher Extremsportler, der in den sozialen Netzwerken Millionen junge Menschen erreicht, kämpfte sich in knapp fünf Tagen durch die Hitze, durch die Nächte, durch die Qualen seines Körpers: etwas mehr als 600 Kilometer, rund 6000 Höhenmeter. Er wollte die Strecke in 96 Stunden bewältigen, als der Plan scheiterte, weinte Saatçi, und lief weiter. Am Ende wurden es 123 Stunden und 21 Minuten.
Bild vergrößern Influencer Arda Saatçi: Mit Qualen und einer Luxus-Infrastruktur durch das Death Valley Foto: Cameron Moon / Red Bull Bild vergrößern Ultraläufer Arda Saatçi: »Das hat so gar nichts mit dem zu tun, was ich unter Ausdauersport verstehe« Foto: Cameron Moon / Red Bull Content / Es ist auch ohne erreichte Zielmarke eine beeindruckende Leistung, permanent gefilmt von einem großen Team, ständig begleitet von seinem Sponsor Red Bull, in Los Angeles zeitweise sogar mit Polizeieskorte. Einerseits hat er es allein geschafft, andererseits profitierte er von einem Infrastruktur-Luxus, den es bei klassischen Ultramarathons nicht gibt. Diese Extremdistanzen haben auch die grauenvolle Begleiterscheinung, dass regelmäßig Menschen zu Tode kommen, weil sie etwa ein Unwetter unterschätzen und kein Begleitfahrzeug zum Schutz bei sich haben.
Was Experten sagen
Die Blitzlichter auf Saatçi hatten allerdings auch etwas Gutes: Es entstanden Bilder, die um die Welt gingen, millionenfach geklickt in den sozialen Netzwerken. Ein Riesenerfolg – für den Athleten, für die Sponsoren, vielleicht auch für den Sport, der so neue Menschen für sich gewonnen hat. Während Saatçi sich noch quälte, Kilometer um Kilometer, war Rachel Entrekin längst im Ziel.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





