
Feuerball über New York im Jahr 2024 war ein seltener Meteorit
Einschlag in Hillsborough Feuerball über New York war seltener Meteorit Vor zwei Jahren ist ein kleiner Meteorit in ein Haus in einem New Yorker Vorort eingeschlagen. Forschende konnten nun analysieren, woraus er...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Einschlag in Hillsborough Feuerball über New York war seltener Meteorit Vor zwei Jahren ist ein kleiner Meteorit in ein Haus in einem New Yorker Vorort eingeschlagen. Forschende konnten nun analysieren, woraus er besteht und woher er kommen könnte – auch weil der Hauseigentümer sich vorbildlich verhielt. 04 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Stück des Hillsborough-Meteoriten: Reich an Wasser und Natrium Foto: SETI Institute aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Am 16.
Juli 2024 war am Himmel über dem Großraum von New York City ein kleiner Feuerball zu beobachten, der auf die Erdoberfläche zuflog. Kurz darauf hörte ein Hausbesitzer im Vorort Hillsborough einen lauten Knall – und entdeckte ein Loch in der Decke seines Schlafzimmers. Nun, gut zwei Jahre später, berichtet ein internationales Forscherteam im Fachjournal »Science Advances«, dass es sich bei dem herabgestürzten Himmelskörper um einen kleinen Meteoriten gehandelt habe.
Er wog zunächst wohl etwa 50 Kilo und hatte die Größe eines schweren Fluggepäckstücks, bevor er die Erdoberfläche erreichte. Der größte Teil verglühte in der Atmosphäre. Übrig blieben Teile, die zusammen etwas mehr als ein Kilo wiegen.
Was Experten sagen
Als die Wissenschaftler diese Reste untersuchten, stellte sich heraus, dass sie einen sogenannten kohligen Chondriten vor sich hatten. Diese nach ihrem relativ hohen Anteil von kohlenstoffhaltigen Verbindungen benannten Steinmeteoriten machen nur etwa zwei bis drei Prozent aller bisher gefundenen Meteoriten aus. Es gibt mehrere bekannte Typen, darunter sogenannte CM-Chondrite.
Zu dieser Gruppe gehöre der in Hillsborough eingeschlagene Meteorit, sagt der Hauptautor der Studie, Peter Jenniskens. Er arbeitet am SETI Institute und dem Ames Research Center der Nasa in Kalifornien. Bild vergrößern Hillsborough-Meteorit: Seltenes Relikt aus dem All Foto: SETI Institute Organisches Material für die frühe ErdeDas Team um Jennisken erklärt, es habe in dem Hillsborough-Meteoriten einzigartige Fragmente gefunden, die reich an Wasser und Natrium waren .
Natrium steckt in vielen bekannten Salzen. Zudem seien sie bei ihrer Analyse auf komplexe organische Moleküle gestoßen, berichten die Forschenden. Sie vermuten, dass der Himmelskörper von einem größeren Objekt stammt, in dem sich zeitweise Wasser befand.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





