
Fontainebleau: Zwei mutmaßliche Brandstifter in U-Haft
Fontainebleau : Zwei mutmaßliche Brandstifter in U-Haft Von Michaela Wiegel, Paris 16.07.2026, 11:58Lesezeit: 2 Min. Feuerwehrleute im Einsatz im Wald von FontainebleauAFPDer Großbrand vor Paris schwelt weiter. Ein...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Fontainebleau : Zwei mutmaßliche Brandstifter in U-Haft Von Michaela Wiegel, Paris 16. 2026, 11:58Lesezeit: 2 Min. Feuerwehrleute im Einsatz im Wald von FontainebleauAFPDer Großbrand vor Paris schwelt weiter.
Ein Feuerwehrmann hat sein Geständnis zurückgenommen. Die Staatsanwältin lässt ihn dennoch nicht auf freien Fuß. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Zwei junge Männer sitzen wegen des weiter schwelenden Großbrands im Wald von Fontainebleau bei Paris hinter Gittern.
Die Einzelheiten
Sie wurden am Mittwochabend wegen Brandstiftung angeklagt und in Untersuchungshaft genommen. Darunter ist ein 18 Jahre alter freiwilliger Feuerwehrmann, der im Polizeiverhör ein Geständnis abgelegt hatte. Er gab an, „mit einem Feuerzeug und Benzin Reisig in Brand gesetzt“ zu haben.
Vor Gericht leugnete er jedoch, den Brand gelegt zu haben, und sagte, er habe „unter Druck“ ein Geständnis abgelegt. Der 2007 geborene Mann ist in Fontainebleau aufgewachsen und zur Schule gegangen und wurde dort nach eigenen Angaben wiederholt gemobbt. Sein Berufswunsch sei es gewesen, Feuerwehrmann zu werden, sagte er vor Gericht aus.
Deshalb habe er sich in der freiwilligen Feuerwehr engagiert. Die zuständige Staatsanwältin sah jedoch hinreichende Verdachtsmomente, um Untersuchungshaft für ihn zu beantragen. Die Feuerwehr hat ihn vom Dienst suspendiert und „tiefste Bestürzung“ zum Ausdruck gebracht.
Was Experten sagen
„Es herrscht ein Gefühl der Scham, dass es sich um einen der Unseren handelt“, sagte Feuerwehr-Sprecher Paul-Édouard Laurain. Der junge Mann sei „weniger als ein Jahr“ im Einsatz gewesen. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Zweiter Verdächtiger in U-HaftDer zweite Verdächtige in Untersuchungshaft ist ebenfalls 2007 geboren, steht aber nicht in Verbindung mit dem freiwilligen Feuerwehrmann. Er hat gestanden, „versehentlich durch das Wegwerfen einer Zigarette ein Feuer ausgelöst zu haben“. Die Flammen haben das Gebiet, das aufgrund seines landschaftlichen Wertes unter Naturschutz steht, fast vollständig verwüstet.
Präsident Emmanuel Macron verschaffte sich am Donnerstag einen Eindruck von der Verwüstung und tauschte sich mit Feuerwehrleuten aus. Etwa 900 Feuerwehrleute sind noch im Einsatz, da immer wieder Brandherde auflodern. Mehrere Löschflugzeuge wurden aus dem Süden abgezogen, um den Brand nahe der Hauptstadt zu löschen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





