
Frankfurts Stadtoberhaupt: Was auf Mike Josef jetzt zukommt
Frankfurts Stadtoberhaupt : Was auf Mike Josef jetzt zukommt Ein Kommentar von Rainer Schulze 09.05.2026, 11:42Lesezeit: 2 Min. Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) im Gespräch mit BürgernBen KilbDer...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Frankfurts Stadtoberhaupt : Was auf Mike Josef jetzt zukommt Ein Kommentar von Rainer Schulze 09. 2026, 11:42Lesezeit: 2 Min. Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) im Gespräch mit BürgernBen KilbDer Frankfurter Oberbürgermeister hat die erste Hälfte seiner Amtszeit hinter sich.
Er hat einiges bewegt. Doch das gemeinsame Regieren der Stadt wird nicht einfacher. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es ist Halbzeit für Mike Josef.
Die Einzelheiten
Drei Jahre ist Frankfurts Oberbürgermeister nun schon im Amt. Drei Jahre, in denen in Hessens größter Stadt das Regieren nicht immer einfach war, aber doch einiges bewegt wurde. Es geht voran bei der Stadtentwicklung: Für den Bau einer Multifunktionsarena, den Neubau der Städtischen Bühnen, den neuen Stadtteil im Nordwesten und die Verlagerung der Europäischen Schule wurden Grundsatzbeschlüsse gefasst, die die Stadt weiterbringen.
Wie auch immer man inhaltlich die einzelnen Entscheidungen bewertet, so muss man doch anerkennen: Es ist gelungen, bei diesen Projekten einen Knoten zu durchschlagen. Das ist nicht allein Josefs Verdienst. Der Oberbürgermeister hat diese Projekte nicht im Alleingang vorangebracht.
Die Magistratskollegen und die alte Koalition haben ebenfalls einen großen Anteil daran. Doch mit Pragmatismus und Entscheidungsfreude hat Josef darauf hingewirkt, dass die Stadtentwicklung nicht zum Stillstand kommt. Allerdings hat es Josef trotz dieser Erfolge nicht vermocht, die alte Koalition zusammenzuhalten.
Was Experten sagen
Das mag auch damit zusammenhängen, dass die Parteien immer seltener bereit sind, Kompromisse zum Wohle der Stadt zu finden, sondern politische Erfolge lieber für sich selbst verbuchen. Aus Sicht der Bürger ist das eine fatale Entwicklung. Sein Appell lautet: „Schüttet die Gräben wieder zu“Es deutet sich schon an, dass die Regierungsarbeit in der zweiten Hälfte der Amtszeit nicht einfacher wird.
Die Bildung einer neuen Stadtregierung ist ins Stocken geraten. Ein Machtwort des Oberbürgermeisters sieht die Hessische Gemeindeordnung nicht vor. Mit seinem deutlichen Appell, die Parteien mögen „die Gräben wieder zuschütten“, sich an den Gepflogenheiten orientieren und der stärksten Partei ermöglichen, eine stabile Regierung zu bilden, spricht er vielen Frankfurtern aus dem Herzen.
Für die zweite Hälfte seiner Amtszeit hat sich Josef vorgenommen, für mehr Sicherheit und Sauberkeit in der Stadt zu sorgen. Konservativ findet der SPD-Politiker das nicht, sondern eher pragmatisch. Die Kernprobleme der Frankfurter – die hohen Wohnkosten und der schlechte Zustand der Schulen – will er gemeinsam mit der neuen Stadtregierung angehen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





