
Frankreich: Linkspopulist Mélenchon erklärt Kandidatur bei Präsidentschaftswahl 2027
Frankreich : Linkspopulist Mélenchon erklärt Kandidatur bei Präsidentschaftswahl 2027 04.05.2026, 03:20 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Jean-Luc Mélenchon tritt zum vierten Mal an. Nach 2012, 2017 und 2022...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Frankreich : Linkspopulist Mélenchon erklärt Kandidatur bei Präsidentschaftswahl 2027 04. 2026, 03:20 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Jean-Luc Mélenchon tritt zum vierten Mal an.
Nach 2012, 2017 und 2022 wagt Jean-Luc Mélenchon den vierten Anlauf auf den Élysée-Palast. Doch die Linke ist gespalten – ein gemeinsamer Kandidat ist nicht in Sicht. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der Anführer von Frankreichs Linkspartei La France Insoumise (LFI), Jean-Luc Mélenchon, hat seine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl in knapp einem Jahr erklärt.
Die Einzelheiten
„Ja, ich bin Kandidat“, sagte der 74-Jährige im Interview des Senders TF1. Mélenchon tritt damit nach 2012, 2017 und 2022 zum vierten Mal an. Zwar wird dem Altlinken auch aus den eigenen Reihen ein mitunter autoritärer Führungsstil vorgeworfen, dennoch ist er nach wie vor die unangefochtene Führungsfigur seiner Partei.
Allerdings sieht es nicht danach aus, dass sich LFI, Sozialisten, Grüne und Kommunisten bei der Präsidentschaftswahl wie zuletzt bei der Parlamentswahl 2024 zu einem Linksbündnis zusammentun und mit Mélenchon als gemeinsamem Kandidaten antreten. Vielmehr wird Mélenchon mit Mitbewerbern der übrigen linken Parteien rechnen müssen. Über das genaue Vorgehen sind die Parteien noch unentschieden, ebenso wie über den Umgang mit der oft populistisch agierenden Linkspartei.
Macron kann nicht mehr kandidieren Präsident Emmanuel Macron kann nach zwei Wahlperioden im höchsten Staatsamt nicht mehr kandidieren. Obwohl etliche Politiker verschiedener Parteien bereits den Willen geäußert haben, sich für das Präsidentenamt zu bewerben, ist noch vollkommen offen, welche Kandidatinnen und Kandidaten am Ende tatsächlich ins Rennen gehen.
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