
Frankreich: Randale nach PSG-Weiterkommen – knapp 130 Festnahmen in Paris
Ausschreitungen in Frankreich Nach dem Weiterkommen von PSG randalieren in Paris die Fans Wie schon nach dem Finalsieg im Vorjahr kommt es in Paris nach einem wichtigen PSG-Erfolg zu Krawallen. Eine Person erlitt...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Ausschreitungen in Frankreich Nach dem Weiterkommen von PSG randalieren in Paris die Fans Wie schon nach dem Finalsieg im Vorjahr kommt es in Paris nach einem wichtigen PSG-Erfolg zu Krawallen. Eine Person erlitt schwere Verletzungen, es gab knapp 130 Festnahmen. Der Innenminister kündigt Konsequenzen an.
52 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Polizisten in der Nacht auf Donnerstag in Paris Foto: Stephanie Lecocq / Nach dem Einzug von Paris Saint-Germain ins Finale der Champions League ist es in der französischen Hauptstadt zu einzelnen Ausschreitungen gekommen.
Die Einzelheiten
127 Menschen wurden im Großraum Paris festgenommen, sagte Innenminister Laurent Nuñez beim Sender Europe 1. Elf Menschen seien verletzt worden, eine Person davon schwer, auch 23 Einsatzkräfte hätten leichte Blessuren erlitten. Nuñez verurteilte die Ausschreitungen »auf das Schärfste«.
Bild vergrößern Einsatzkräfte auf der Champs Élysées Foto: Teresa Suarez / EPA Französische Medien berichteten, dass Fans sich nach dem 1:1 der Pariser beim FC Bayern sowohl rund um das Stadion Parc des Princes als auch bei der Prachtmeile Champs-Élysées zum Feiern aufhielten. Einige von ihnen hätten versucht, sich Zugang zur Stadtautobahn zu verschaffen. Versammlungen auf den Champs-Élysées waren eigentlich verboten worden.
Vereinzelt setzte die Polizei demnach Tränengas ein. »Wir werden keine Ausschreitungen tolerieren«Im vergangenen Jahr war es nach dem Champions-League-Triumph von PSG in Paris zu gewaltsamen Krawallen gekommen. Randalierer plünderten Geschäfte, schlugen Fensterscheiben ein und zündeten Autos an – von solchen Szenen ist nun nicht die Rede.
Was Experten sagen
Damals waren 294 Menschen festgenommen worden. Vor allem auf der später von der Polizei geräumten Prachtstraße Champs-Élysées und in der Nähe des Prinzenparks, wo sich Zehntausende Fußballfans zum Public Viewing versammelt hatten, gab es damals Ausschreitungen. Frankreichs damaliger Innenminister Bruno Retailleau schrieb auf X von »Barbaren« , die Einsatzkräfte provoziert hätten.
In München, wo das Finale stattfand, blieb es dagegen ruhig. Auch am Mittwochabend nach dem Aus der Bayern gab es keine Berichte über Krawalle in München.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





