
Franziska Giffey spricht sich gegen Abschaffung der »Rente mit 63« aus
Empfehlung der Rentenkommission Franziska Giffey spricht sich gegen Abschaffung der »Rente mit 63« aus Die Rentenkommission empfiehlt, die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren abzuschaffen. Berlins...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Empfehlung der Rentenkommission Franziska Giffey spricht sich gegen Abschaffung der »Rente mit 63« aus Die Rentenkommission empfiehlt, die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren abzuschaffen. Berlins SPD-Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey hält das für ungerecht: Menschen hätten völlig andere Arbeitsbiografien. 54 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Franziska Giffey bei einer Pressekonferenz (Bild von Mai): »Völlig andere Arbeitsbiografie« Foto: Fabian Sommer / dpa Die Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey kritisierte einen zentralen Punkt des Renten-Reformplans: Sie sprach sich gegen die Empfehlung der Rentenkommission aus, die sogenannte Rente mit 63 abzuschaffen. »Die abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren Arbeit sollte aus meiner Sicht möglich bleiben«, sagte Giffey dem »Tagesspiegel« .
Die Einzelheiten
Die frühere Regierende Bürgermeisterin argumentierte, das sei eine Frage der Gerechtigkeit, insbesondere was Menschen im Handwerk, aber auch andere Berufe mit körperlicher Anstrengung betreffe. Es sei doch »ein großer Unterschied«, ob jemand mit 16 nach der 10. Klasse angefangen habe zu arbeiten, oder ob er erst studiert habe, zusätzlich ein Auslandsjahr oder ein soziales Jahr gemacht habe und erst mit 28 in den Beruf eingestiegen sei.
Schwesig hatte sich gegen eine vollständige Umsetzung des Rentenpakets ausgesprochen und die vorgeschlagene Abschaffung der abschlagsfreien Frührente nach 45 Beitragsjahren kritisiert. Die SPD-Politikerin lehnte auch generell die Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung ab. Vielleicht hätten zwei Personen die gleiche Lebenserwartung.
»Aber sie haben trotzdem eine völlig andere Arbeitsbiografie. Ich kann nachvollziehen, dass derjenige, der mit 16 angefangen hat, sich ungerecht behandelt fühlt, wenn die Rente einzig an die Lebenserwartung geknüpft wird«, sagte Giffey. Schwesig kritisiert die Reform ebenfallsAuch SPD-Parteikollegin Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern, hatte sich gegen diese Empfehlung der Rentenkommission gestellt.
Was Experten sagen
Sie muss sich im September einer Landtagswahl stellen und liegt hinter der AfD weit zurück. Auch die Berliner SPD steht im September vor einer Abgeordnetenhauswahl. Die schwarz-rote Bundesregierung will die umfangreichen Empfehlungen der Kommission möglichst vollständig umsetzen.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ebenso wie die SPD-Co-Vorsitzende, Sozialministerin Bärbel Bas, wollen das Gesamtkonstrukt »nicht zerreden« lassen. Mehr zum Thema Kritik am Konzept: Haben die Rentenreformer wirklich die Armen vergessen?
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





