
Frederiksen gescheitert: Regierungssuche in Dänemark geht in die zweite Runde
Sozialdemokratin Frederiksen gescheitert Regierungssuche in Dänemark muss in die zweite Runde Anderthalb Monate nach der Parlamentswahl in Dänemark sind die Koalitionsgespräche fürs Erste gescheitert....
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Sozialdemokratin Frederiksen gescheitert Regierungssuche in Dänemark muss in die zweite Runde Anderthalb Monate nach der Parlamentswahl in Dänemark sind die Koalitionsgespräche fürs Erste gescheitert. Ministerpräsidentin Frederiksen hat dem König eine zweite Runde empfohlen – wohl nicht mehr unter ihrer Leitung. 25 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Mette Frederiksen Foto: Liselotte Sabroe / Ritzau Scanpix Foto / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hat vorerst den Versuch aufgegeben, eine neue Regierung zu bilden.
Am Freitagabend empfahl sie König Frederik X. eine weitere sogenannte Königsrunde: Dabei werden alle Parlamentsparteien bei dem Monarchen vorstellig und geben bekannt, für wen sie sich als Leiter der Regierungsverhandlungen aussprechen. Frederiksens Sozialdemokraten hatten die Parlamentswahl im März zwar gewonnen, allerdings mit historisch schlechtem Ergebnis .
Die vorherige Koalition aus Rechtsliberalen und der Mitte-Partei Moderaterne hatte ihre Mehrheit verloren. Nach der ersten Königsrunde nach der Parlamentswahl hatte Frederiksen das Mandat für den Versuch bekommen, eine Regierung unter Beteiligung der sozialistischen Volkspartei und der Linksliberalen zu bilden. In den Verhandlungen hatte sie auch mit ihren bisherigen Koalitionspartnern gesprochen.
Was Experten sagen
Nach Wochen erfolgloser Gespräche hatte Rasmussen aber erklärt, sich für den Chef der rechtsliberalen Venstre, Troels Lund Poulsen, als Leiter der Regierungsverhandlungen auszusprechen. Mehr zum Thema Wahl in Dänemark: Die müde sozialdemokratische Siegerin Eine Analyse von Jan Petter Die zweite Königsrunde sollte noch am Freitagabend beginnen, wie der dänische Hof mitteilte. Dabei dürfte Poulsen dank Rasmussens Unterstützung gute Chancen haben, neuer Verhandlungsleiter zu werden.
Er könnte versuchen, eine Koalition aus Parteien des bürgerlich-konservativen Lagers auf die Beine zu stellen. Der Traum von einer dritten Amtszeit wäre damit für Frederiksen aber nicht unbedingt geplatzt. Sie könnte trotzdem noch Regierungschefin werden – hätte nur vorerst bei den Verhandlungen nicht den Hut auf.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





