
Friedrich Merz erreicht Tiefstwert bei Zustimmungswerten
ARD-»Deutschlandtrend« Zustimmungswerte von Kanzler Merz erreichen Tiefstand Neuer Rekord: Laut ARD-»Deutschlandtrend« sind die Umfragewerte von Friedrich Merz so niedrig wie bei keinem Bundeskanzler zuvor. Auch seine...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. ARD-»Deutschlandtrend« Zustimmungswerte von Kanzler Merz erreichen Tiefstand Neuer Rekord: Laut ARD-»Deutschlandtrend« sind die Umfragewerte von Friedrich Merz so niedrig wie bei keinem Bundeskanzler zuvor. Auch seine alte Rivalin Angela Merkel hatte immer mehr Zustimmung. 47 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Friedrich Merz in Berlin während einer Pressekonferenz. Foto: Clemens Bilan / EPA Nach rund einem Jahr Schwarz-Rot ist die Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) laut ARD-»Deutschlandtrend« größer denn je.
Die Einzelheiten
Mit der Arbeit des Kanzlers sind demnach 16 Prozent zufrieden, das sind fünf Prozentpunkte weniger als im April. Unzufrieden sind demnach 83 Prozent (plus 7). Das sei der schlechteste Wert, der im »Deutschlandtrend« je für einen amtierenden Bundeskanzler gemessen worden sei.
Zum Vergleich: Im Juni 2025, also rund einen Monat nach Amtsantritt, lag die Zufriedenheit mit dem Regierungschef noch bei 39 Prozent. Der niedrigste Wert seines Amtsvorgängers Olaf Scholz lag demnach im September 2024 bei 18 Prozent. 69 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Merz seinem Amt nicht gewachsen ist, 25 Prozent sehen das anders.
Im August vergangenen Jahres waren noch 42 Prozent der Meinung gewesen, dass der 70-jährige Sauerländer seinem Amt gewachsen sei. Aus der Umfrage geht hervor, dass vor allem die Kommunikation des Kanzlers bei der Bevölkerung nicht gut ankommt. Demnach finden nur 14 Prozent der Befragten, dass er überzeugend kommuniziert (minus 20 im Vergleich zu August 2025).
Was Experten sagen
82 Prozent (plus 21) sehen das anders. Merz hatte zuletzt im SPIEGEL-Interview selbst Defizite in der Kommunikation über die Regierungspolitik eingeräumt. »Ich kann da in der Tat noch besser werden«, sagte der Kanzler.
(Das Interview lesen Sie hier . ) Mehr zum Thema Kurz vor Jahrestag der Regierung: Merz beschwört Vision von Deutschland 2035 – und warnt die SPD Debatte über Wehleidigkeit von Friedrich Merz: Der Kanzler und die Kür des politischen Jammerns Eine Kolumne von Samira El Ouassil Kanzler im Umfragetief: »Merz wirkt altmodisch – und nicht im positiven Sinne« Ein Interview von Fabian Hillebrand Die schlechten Umfragewerte des Kanzlers sind nicht die einzige schlechte Nachricht für die Union. Denn die AfD liegt im neuen ARD-»Deutschlandtrend« erstmals vor der CDU und CSU.
Die Partei kommt demnach in der Sonntagsfrage auf 27 Prozent und erreicht damit zwei Prozentpunkte mehr als Anfang April. Die Union verschlechtert sich um zwei Prozentpunkte auf 24 Prozent. Die SPD bleibt unverändert bei 12 Prozent im Vergleich zum April.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





