
Früherer FPÖ-Chef: Nächster Freispruch für Strache
Früherer FPÖ-Chef : Nächster Freispruch für Strache Von Alexander Haneke, Wien 02.07.2026, 19:46Lesezeit: 4 Min. Christian Strache am 27. Mai vor dem Prozessbeginn im Straflandesgericht in WiendpaZum dritten Mal musste...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Früherer FPÖ-Chef : Nächster Freispruch für Strache Von Alexander Haneke, Wien 02. 2026, 19:46Lesezeit: 4 Min. Christian Strache am 27.
Mai vor dem Prozessbeginn im Straflandesgericht in WiendpaZum dritten Mal musste sich der frühere FPÖ-Chef vor Gericht verantworten – und zum dritten Mal reichen die Beweise nicht für einen Schuldspruch. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Heinz-Christian Strache ist tief gefallen. Nach der sogenannten Ibiza-Affäre musste der einstige Chef der rechten FPÖ 2018 erst von seinen Ämtern als österreichischer Vizekanzler und Minister in der Regierung von Sebastian Kurz zurücktreten.
Die Einzelheiten
Bald darauf verlor er seinen Posten als FPÖ-Vorsitzender und wurde schließlich ganz aus der Partei gedrängt. Doch das war nur der politische Fall. Seither muss sich der inzwischen 57 Jahre alte Strache in einer ganzen Reihe von Strafverfahren verteidigen – und fühlt sich als Opfer einer übereifrigen Justiz.
Tatsächlich wurde am Donnerstag der dritte Prozess gegen Strache beendet – und auch der endete, wie die beiden früheren, mit einem Freispruch. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Ibizas strafrechtliche FolgenIns Rollen gekommen waren die verschiedenen Ermittlungen, nachdem die Staatsanwaltschaft im Zuge der Ibiza-Ermittlungen Straches Haus durchsuchen und sein Handy auswerten ließ.
Strache war 2017 auf der spanischen Urlaubsinsel einem Lockvogel zum Opfer gefallen. In einem mit Kameras manipulierten Raum wurde er heimlich dabei gefilmt, wie er einer attraktiven jungen Frau, die sich als Oligarchennichte ausgab, politische Gefälligkeiten und Staatsaufträge versprach, wenn sie ihr Geld im Sinne der FPÖ investieren würde. Politisch war Strache nicht mehr tragbar, auch wenn er die Sache reumütig als „b‘soffene G’schicht“ abtat.
Was Experten sagen
Doch strafrechtlich ließen sich aus den veröffentlichten Videoausschnitte keine stichhaltigen Vorwürfe ableiten. Stattdessen fanden die Ermittler bei der Auswertung der Daten jedoch mal wieder allerlei andere interessante Details über dubiose Absprachen und über das Innenleben der rechten Partei. In einem ersten Strafprozess wurde Strache zur Last gelegt, dem Betreiber einer privaten Klinik Gesetzesänderungen für Parteispenden versprochen zu haben.
Eine erstinstanzliche Verurteilung hob das Oberlandesgericht Wien 2022 rechtskräftig auf. In einem anderen Prozess soll er einen Aufsichtsratsposten im Gegenzug für eine Spende vergeben haben – doch auch hier blieb die strafrechtliche Vorwerfbarkeit unklar, für eine Verurteilung reichten die Hinweise nicht. Lebensversicherung für politische Risiken?
Hintergrund des jüngsten Verfahrens waren interne Abläufe in der Wiener FPÖ. Strache hatte die Landespartei 2004 und ein Jahr später die Bundespartei als junger Hoffnungsträger übernommen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





