
Fußball-WM 2026: Geburt statt Fußball? - Belgiens Jeremy Doku löst Debatte aus
Belgiens Star Jérémy Doku Ein Fußballprofi würde für die Geburt seines Kindes von der WM abreisen. Darüber wird nun diskutiert Sollte Belgien die K.-o.-Phase der WM erreichen, könnte Jérémy Doku fehlen. Der Topspieler...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Belgiens Star Jérémy Doku Ein Fußballprofi würde für die Geburt seines Kindes von der WM abreisen. Darüber wird nun diskutiert Sollte Belgien die K. -Phase der WM erreichen, könnte Jérémy Doku fehlen.
Der Topspieler möchte bei der Geburt seines ersten Kindes in England dabei sein. Eine Sportmoderatorin greift ihn für diesen Wunsch regelrecht an. 26 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (6 Minuten) 6 Min X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Jérémy Doku: »Niemand möchte die Geburt seines ersten Kindes verpassen« Foto: Dirk Waem / Belga / IMAGO Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde.
Wenn Belgien am Sonntagabend gegen Iran (21 Uhr, TV: ZDF und MagentaTV) in seinem zweiten WM-Gruppenspiel aufläuft, stehen die »Roten Teufel« unter Druck. Nur mit Mühe konnte das Team um Fußballstar Kevin de Bruyne eine Auftaktniederlage gegen Ägypten 1:1 (0:1) am Montag verhindern. Womöglich ist auch das ein Grund, warum erst in Belgien und mittlerweile international über eine mehrere Tage alte Aussage des belgischen Angreifers Jérémy Doku diskutiert wird.
Doku, Flügelspieler von Manchester City und Leistungsträger in der belgischen Nationalmannschaft, hatte vor dem WM-Auftakt seiner Mannschaft gesagt, dass er zur Geburt seines ersten Kindes vielleicht nach Hause reisen wolle. Der 24-Jährige, der seit 2020 für das belgische Team spielt, und seine Frau Shireen erwarten in England den ersten gemeinsamen Nachwuchs. Der errechnete Geburtstermin ist Anfang Juli und damit während der K.
Was Experten sagen
»Wenn Sie mich fragen, was ich mir wünsche, ist meine Antwort klar: Niemand möchte die Geburt seines ersten Kindes verpassen«, sagte Doku im Trainingscamp in Seattle. Ihm sei aber auch bewusst, dass es im Fußball viele Aspekte zu berücksichtigen gebe: »Ich weiß, dass der belgische Fußballverband seine Spieler unterstützt und Verständnis für die Situation hat. Wir werden sehen, was wir tun können«, ergänzte er.
Laut Medienberichten zieht der belgische Verband einen Express-Hin-und Rückflug von Seattle nach London mit einem Privatjet für Doku in Betracht. Belgien beendet die Gruppenphase am Freitag gegen Neuseeland. Bild vergrößern Belgiens Jérémy Doku im WM-Spiel gegen Ägypten in Seattle Foto: Albert Gea / So weit, so gut, sollte man meinen.
Wann das Kind genau kommt: unklar. Wie weit im Turnier Belgien kommt: unklar. Ob Doku dann fit wäre: ebenfalls unklar.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




