
Fußball-WM 2026: Video-Schiedsrichter Shaun Evans beteuert nach umstrittener Handgeste Unschuld
Fußball-WM Videoreferee beteuert nach umstrittener Handgeste seine Unschuld Shaun Evans hat vor dem Deutschlandspiel mit einer umstrittenen Handgeste für Aufsehen gesorgt. Jetzt nimmt der WM-Videoschiedsrichter selbst...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Fußball-WM Videoreferee beteuert nach umstrittener Handgeste seine Unschuld Shaun Evans hat vor dem Deutschlandspiel mit einer umstrittenen Handgeste für Aufsehen gesorgt. Jetzt nimmt der WM-Videoschiedsrichter selbst dazu Stellung – und spricht von einer »unbewussten Zuckung«. 36 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Shaun Evans (im April 2025 im australischen Brisbane): »Natürlich verstehe ich, wie die Geste interpretiert wurde, und ich bedaure dies« Foto: Nigel Owen / Action Plus / IMAGO Der australische Schiedsrichter Shaun Evans hat den Verdacht einer umstrittenen Handgeste während der TV-Übertragung des WM-Spiels zwischen Deutschland und Curaçao (7:1) energisch zurückgewiesen. »Ich möchte klarstellen, dass ich weder absichtlich eine Handgeste noch ein Symbol verwendet habe, um irgendeine Botschaft, Zugehörigkeit, ein Spiel oder eine Überzeugung zu vermitteln«, wurde Evans in einer Mitteilung des Fußball-Weltverbandes Fifa zitiert.
Die Einzelheiten
Der 38 Jahre alte Unparteiische war vor dem Anpfiff der Partie am Sonntag in Houston kurz im Videoschiedsrichterraum mit seinen Kollegen gezeigt worden. In der Sequenz, die einige Sekunden dauerte, formte er mit dem Daumen und Zeigefinger einen Kreis und streckte die übrigen Finger aus. In sozialen Netzwerken wurde danach spekuliert, ob Evans ein Zeichen gemacht habe, das von rechtsextremen Gruppen als Symbol für »White Power« verwendet wird (mehr dazu hier ).
Mehr zu Deutschlands 7:1-Auftaktsieg gegen Curaçao erfahren Sie hier . Evans wies dies vehement zurück. »Natürlich verstehe ich, wie die Geste interpretiert wurde, und ich bedaure dies.
Dennoch möchte ich unmissverständlich und kategorisch erklären, dass ich das besagte Handsymbol weder wissentlich noch absichtlich gezeigt habe«, sagte er. Die Berichterstattung im Anschluss an diesen Vorfall spiegele »einfach nicht wider, wer ich bin«. Er selbst habe nur eine Erklärung für die Szene: Es müsse sich »bei der Bewegung um ein unwillkürliches, unterbewusstes Zucken« gehandelt haben, über das er sich »in diesem Moment gar nicht bewusst war, sie ausgeführt zu haben«.
Was Experten sagen
Mehr zum Thema DFB-Elf bei der WM: Nathaniel Brown und die neue deutsche Demut Aus Houston berichtet Jörn Meyn Deutschlands 7:1-Auftaktsieg gegen Curaçao: Neuer und die Neuen Von Jan Göbel XXL-Turnier in Nordamerika: Das ist der Spielplan für die Fußball-WM 2026 Eine Reaktion von der Fifa gibt es bisher nicht. Ob der Vorfall Konsequenzen für Evans haben wird, ist daher offen. Zumal die Handgeste nicht eindeutig ist.
Sie wird in vielen Ländern auch als »Okay«-Zeichen verwendet. Gleichzeitig wird das Symbol aber auch seit einigen Jahren von rechtsextremen Gruppen genutzt. Dort gilt es als Zeichen für die angebliche Überlegenheit weißer Menschen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





