
JD Vance: In Memoiren nennt er »kinderlose Katzenfrauen«-Kommentar »dumm«
US-Vizepräsident JD Vance schreibt über »eine der dümmsten Äußerungen, die ich je gemacht habe« Seine herablassenden Kommentare über »kinderlose Katzenfrauen« haben JD Vance viel Kritik eingebracht. Lange verteidigte er...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. US-Vizepräsident JD Vance schreibt über »eine der dümmsten Äußerungen, die ich je gemacht habe« Seine herablassenden Kommentare über »kinderlose Katzenfrauen« haben JD Vance viel Kritik eingebracht. Lange verteidigte er seine Wortwahl. Jetzt gibt sich der US-Vizepräsident geläutert.
Wohl nicht ganz ohne Hintergedanken. 22 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern US-Vizepräsident Vance (Ende 2024 in North Carolina): »Das war eine dumme Bemerkung« Foto: Melissa Sue Gerrits / Getty Images Der amerikanische Vizepräsident JD Vance, 41, hat sich selbstkritisch über seine »kinderlose Katzenfrauen«-Aussagen geäußert. Es sei »eine der dümmsten Äußerungen, die ich je gemacht habe«, schreibt er in seinen Memoiren. Die vielfach kritisierte Äußerung stammt aus einem Interview, das Vance im Jahr 2021 dem damaligen Fox-News-Moderator Tucker Carlson gegeben hatte.
Vance bezeichnete dabei führende demokratische Politikerinnen – darunter auch die damalige Vizepräsidentin Kamala Harris – als »kinderlose Katzenfrauen«, die unglücklich mit ihrem Leben seien; und die deshalb auch den Rest des Landes unglücklich machen wollten. Behalten Sie den Überblick: Jeden Werktag gegen 18 Uhr beantworten SPIEGEL-Autorinnen und -Autoren die wichtigsten Fragen des Tages im Newsletter »Die Lage am Abend« – hintergründig, kompakt, kostenlos. Hier bestellen Sie Ihr News-Briefing als Mail.
Als Vance Mitte 2024 zum Kandidaten für die US-Vizepräsidentschaft nominiert wurde, holten ihn diese Aussagen ein (mehr dazu hier). Er verteidigte sie damals noch und lehnte eine Entschuldigung ab: Es sei ein »sarkastischer Kommentar« gewesen, sagte er im Juli 2024 im Gespräch mit Moderatorin Megyn Kelly, »ich habe nichts gegen Katzen«. Seitdem ist einiges passiert.
Was Experten sagen
Am Dienstag erscheinen Vance’ Memoiren »Communion«, in denen er seinen Weg aus einfachen Verhältnissen an die Spitze der Macht als spirituellen Werdegang beschreibt. Zudem gilt Vance als aussichtsreicher Kandidat für die republikanische Präsidentschaftskandidatur (mehr hier). Nun also schreibt er: »Eine der dümmsten Äußerungen, die ich je gemacht habe, war, als ich behauptete, dass ›kinderlose Katzenfrauen‹ in der gesamten Demokratischen Partei unser Land zugrunde richten würden.
« Und: »Das war eine dumme Bemerkung, die eher provokativ als aufschlussreich sein sollte – und das auch erfolgreich war. « Vance zieht daraus eine Lektion für christliche Staatsmänner, wie er schreibt: »Es ist in Ordnung, Fehler zuzugeben.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





