
Ärzte ohne Grenzen entlässt 18 Mitarbeiter nach Missbrauchsvorwürfen im Tschad
Hilfsorganisation im Tschad Ärzte ohne Grenzen entlässt 18 Mitarbeiter nach Missbrauchsvorwürfen von Flüchtlingen Mädchen und Frauen in Flüchtlingslagern im Tschad haben schwere Anschuldigungen gegen Mitarbeiter von...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Hilfsorganisation im Tschad Ärzte ohne Grenzen entlässt 18 Mitarbeiter nach Missbrauchsvorwürfen von Flüchtlingen Mädchen und Frauen in Flüchtlingslagern im Tschad haben schwere Anschuldigungen gegen Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen erhoben. Es geht um Missbrauch und sexuelle Ausbeutung. Jetzt hat die NGO reagiert.
13 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Flüchtlinge im Tschad (2024) Foto: Dan Kitwood / Getty Images aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback!
positiv bewerten negativ bewerten Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hat 18 Mitarbeiter wegen Missbrauchsvorwürfen entlassen. Den Beschuldigten werde zur Last gelegt, sudanesische Flüchtlinge im Tschad sexuell misshandelt zu haben, teilte die Organisation am Montag mit. Die Flüchtlinge hätten die Vorwürfe »sexueller Ausbeutung und sexuellen Missbrauchs« Ende 2024 vorgebracht.
Untersuchungen zu den Vorfällen hätten »schwerwiegendes Fehlverhalten« zutage gefördert, erklärte die NGO. »Wir bedauern den verursachten Schaden zutiefst«, hieß es weiter. Die entlassenen Mitarbeiter dürften nicht mehr für MSF arbeiten, betonte die Organisation.
Was Experten sagen
Bei ihnen handele es sich um Mitarbeiter verschiedener Gruppen, darunter Angestellte, Beschäftigte ohne festen Vertrag, externe Auftragnehmer und Lieferanten. Laut der Nachrichtenagentur AP, die als erste über den Fall berichtet hatte , könnte den Beschuldigten im Tschad auch ein juristisches Nachspiel drohen. Demnach hätten die Beschuldigten den Zugang zu Nahrung, Hilfs- und Jobangeboten an sexuelle Handlungen gebunden.
Die interne Untersuchung von MSF habe bisher 59 Verdachtsfälle ergeben, die tatsächliche Zahl könnte aber noch höher liegen. Viele Betroffene trauen sich nicht, die Vergehen öffentlich anzuprangern. Krieg hat Millionen Menschen vertrieben Um die Privatsphäre und Sicherheit der Betroffenen zu schützen, dürften keine weiteren Details bekannt gegeben werden, so MSF.
Man arbeite weiterhin daran, »unsere Systeme zur Prävention, Aufdeckung und Reaktion zu stärken«, hieß es. Mehr zum Thema Kürzungen bei der humanitären Hilfe: Die reichsten Staaten der Welt verschärfen die sudanesische Flüchtlingskrise Von Steffen Lüdke Schwarze Liste wird immer länger: USA weiten Einreiseverbot auf Syrien und weitere Staaten aus Bürgerkrieg in Afrika: Deutschland sichert dem Sudan weitere 20 Millionen Euro zu Der Bürgerkrieg im Sudan ist die größte humanitäre Krise der Welt. In den vergangenen knapp drei Jahren wurden rund 400.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





