
Funklöcher: Aktion »Check Dein Netz« ruft zu bundesweiten Tests auf
Aktion »Check Dein Netz Finden Sie die letzten Funklöcher Deutschlands Handynetze sind besser geworden. Doch mancherorts ist die Verbindung noch immer ziemlich mies. Um zu ergründen, wie mies, sollen Deutschlands...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Aktion »Check Dein Netz Finden Sie die letzten Funklöcher Deutschlands Handynetze sind besser geworden. Doch mancherorts ist die Verbindung noch immer ziemlich mies. Um zu ergründen, wie mies, sollen Deutschlands Handynutzerinnen und -nutzer jetzt nachmessen.
52 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern App »Mobilfunk Check«: Im vergangenen Jahr machten mehr als 100.
Die Einzelheiten
000 Menschen mit Foto: Wolf von Dewitz / dpa Deutschlands Handynutzer sind aufgerufen, ihr Smartphone zu zücken und per App Funklöcher zu melden. Die Aktion soll Behörden und Netzbetreibern einen besseren Überblick darüber verschaffen, wo die Netze noch schwächeln. Unter dem Hashtag #CheckDeinNetz starten das Bundesdigitalministerium und die Bundesnetzagentur eine einwöchige Mitmachaktion, die zeigen soll, wo die Netzqualität schlecht oder gar kein Netz vorhanden ist.
Voraussetzung dafür ist, dass möglichst viele Menschen die App »Mobilfunk Check« auf ihre Smartphones laden, installieren und nutzen. Die App ist für Android-Smartphones sowie für iPhones kostenlos erhältlich. Mit der seit 2018 erhältlichen Anwendung erfasste Daten dienen der Bundesnetzagentur unter anderem als Grundlage für die sogenannte Funklochkarte, auf der Daten zur Mobilfunkqualität in Deutschland visualisiert werden.
Befürchtungen, auf Basis der so erfassten Daten könnten etwa Bewegungsprofile erzeugt werden, tritt die Agentur mit dem Hinweis entgegen, dass die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern übertragenen Daten anonymisiert werden. Minister Wildberger sieht VerbesserungsbedarfLaut Bundesnetzagentur gibt es in Deutschland noch auf 0,22 Prozent der Fläche Funklöcher. Dort ist keines der drei etablierten Handynetze von Telekom, Vodafone und O2 über den alten Übertragungsstandard 2G (GSM) erreichbar.
Was Experten sagen
Auf 2,21 Prozent der Fläche ist 4G (LTE) nicht empfangbar. Die Daten sind vom Dezember 2025. Betrachtet man die Netzbetreiber jeweils einzeln, so erreicht die Telekom laut Bundesnetzagentur 1,2 Prozent der Landesfläche nicht mal mit 2G, 7,5 Prozent der Fläche nicht mit 4G und 12,1 Prozent der Fläche nicht mit 5G.
Die Werte der Konkurrenten Vodafone und O2 sind demnach schlechter. Die Abdeckung der Netzbetreiber hat sich in den vergangenen Jahren schrittweise verbessert. »Mit der Mobilfunkmesswoche starten wir den großen Netztest«, sagt Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU).
»Wir sind schon gut – aber wir müssen noch besser werden. Wo und wie, dabei helfen uns die Menschen in Deutschland mit ihren Messungen. « Wildberger appellierte an die Netzbetreiber, »ihre guten Netze mithilfe der gewonnenen Daten noch besser zu machen«.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





