
Gaza-Doku: Filmemacher attackieren nach Bafta-Auszeichnung
Debatte über Palästina-Berichterstattung Filmemacher von Gaza-Doku greifen nach Bafta-Sieg scharf an Die hat einen Dokumentarfilm über Gaza abgelehnt, der nun mit einem renommierten TV-Preis geehrt wurde. Der Produzent...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Debatte über Palästina-Berichterstattung Filmemacher von Gaza-Doku greifen nach Bafta-Sieg scharf an Die hat einen Dokumentarfilm über Gaza abgelehnt, der nun mit einem renommierten TV-Preis geehrt wurde. Der Produzent richtete danach deutliche Worte an den britischen Sender. 30 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Bafta-Gewinnerin Ramita Navai Foto: Jeff Spicer / BAFTA / Getty Images Die Macher des Dokumentarfilms »Gaza: Doctors Under Attack« haben den Bafta-Fernsehpreis in der Kategorie »Aktuelles« gewonnen und danach den britischen Fernsehsender scharf kritisiert. Die hatte den Dokumentarfilm vor gut einem Jahr bei der Produktionsfirma »Basement Films« in Auftrag gegeben, ihn dann aber nicht ausgestrahlt.
Die Einzelheiten
Stattdessen zeigte »Channel 4« den Film. In dem Film sprechen palästinensische Gesundheitsfachkräfte über das Gesundheitssystem in Gaza. Laut Journalistin Ramita Navai sind mehr als 1700 palästinensische Ärzte und Mitarbeiterinnen des Gesundheitswesens getötet worden.
Mehr als 400 Menschen seien inhaftiert worden. Wie viele medizinische Fachkräfte tatsächlich getötet und inhaftiert sind, ist unklar. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden bis März 2025 bei Angriffen auf Gesundheitseinrichtungen im Gazastreifen 878 Menschen getötet und 1349 verletzt.
Insgesamt wurden laut Uno mehr als 1000 medizinische Fachkräfte getötet. Navai widmete ihnen den Preis und sagte: »Dies sind die Ergebnisse unserer Recherchen, die die zwar bezahlen, aber nicht zeigen wollte. Aber wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen und zensieren.
Was Experten sagen
«Vorwurf der ParteilichkeitDie hatte die Dokumentation zunächst nicht gesendet, weil sie parallel den Film »Gaza: How To Survive a War Zone« überprüfte. Der Sender zog diese Doku schließlich zurück, weil eines der gezeigten Kinder Sohn eines Vizeministers der Hamas-Regierung ist. Die entschied sich anschließend dazu, auch »Gaza: Doctors Under Attack« nicht auszustrahlen.
Der Film riskiere, »den Eindruck von Parteilichkeit zu erwecken, der nicht den hohen Standards entspräche, die die Öffentlichkeit zu Recht von der erwartet«, hieß es damals. Der Sender erklärte zudem, dass Unparteilichkeit »ein Kernprinzip von News« bleibe. Mehr zum Thema Krise bei der : Was Fake ist – und was nur ein Fehler Von Christoph Giesen, London Journalismus im Krieg: Der Hamas-Kämpfer, der für das ZDF arbeitete Von Vicky Bargel und Thore Schröder Die öffentlich finanzierte britische ist wegen ihrer Berichterstattung über den Krieg zwischen Israel und Hamas in Gaza schon öfter kritisiert worden.
Einige Kritiker werfen der eine Voreingenommenheit gegenüber den Palästinensern vor, andere eine Voreingenommenheit gegenüber Israel.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





