
Gaza: Israel schiebt 430 Aktivisten nach Istanbul ab
»Global Sumud Flotilla« Israel schiebt Hunderte Gaza-Aktivisten ab Israel hat zuletzt Dutzende Boote der Gaza-Hilfsflotte gestoppt. Jetzt wurden nach Angaben des Außenministeriums Hunderte ausländische Aktivisten...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. »Global Sumud Flotilla« Israel schiebt Hunderte Gaza-Aktivisten ab Israel hat zuletzt Dutzende Boote der Gaza-Hilfsflotte gestoppt. Jetzt wurden nach Angaben des Außenministeriums Hunderte ausländische Aktivisten abgeschoben – darunter auch acht Deutsche. 20 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Flughafen in Istanbul Foto: MURAD SEZER/ aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Israel hat alle festgenommenen ausländischen Teilnehmer der jüngsten Gaza-Hilfsflotte ausgewiesen.
Das teilte das israelische Außenministerium mit. Am Mittwoch hatte das israelische Militär die Aktivistinnen und Aktivisten auf ihren Schiffen in internationalen Gewässern abgefangen und in Gewahrsam genommen. Rund 430 Aktivisten wollten die Seeblockade des Gazastreifens durchbrechen.
Laut dem Rechtszentrum für die Rechte arabischer Minderheiten in Israel (Adalah) wurden die Aktivisten von einem zivilen Flughafen nahe der südisraelischen Stadt Eilat ausgeflogen. Auch acht deutsche Aktivisten der in Israel festgesetzten Gaza-Flottille »Global Sumud Flotilla« sind nach Angaben aus dem Auswärtigen Amt in die Türkei ausgeflogen worden. Ursprünglich sei man von einer höheren Anzahl betroffener Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit ausgegangen, teilte das Ministerium in Berlin am Donnerstag mit.
Was Experten sagen
Das deutsche Generalkonsulat Istanbul werde die Ausgeflogenen am dortigen Flughafen in Empfang nehmen. Die deutsche Botschaft in Tel Aviv habe die konsularische Betreuung der deutschen Staatsangehörigen übernommen und stehe weiterhin in engem Austausch mit den zuständigen israelischen Behörden und internationalen Partnern, hieß es weiter. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes werden zu konsularischen Einzelfällen keine weiteren Angaben gemacht.
Video über Bedingungen in Untersuchungshaft sorgte für EmpörungDer Abschiebung ging ein Video des rechtsextremen israelischen Ministers für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, voraus. Dervon Ben-Gvir auf dem Onlinedienst X mit dem Titel »Willkommen in Israel« veröffentlichte Clip zeigt unter anderem eine Aktivistin, die »Free, free Palestine« ruft und daraufhin am Kopf gepackt und zu Boden gedrückt wird. Zudem zeigt es Aktivisten, die mit auf dem Rücken gefesselten Händen und der Stirn auf dem Boden knien müssen.
Auch Ben-Gvir selbst ist zu sehen, während er vor den knienden Aktivisten eine israelische Flagge schwenkt. Mehr zum Thema Demütigende Aufnahmen: Israels rechtsextremer Minister Ben-Gvir sorgt mit Video von Gazaaktivisten für Empörung Demütigung von Gaza-Aktivisten: Wadephul verurteilt »unsägliches Verhalten« in Video von israelischem Minister Der Clip sorgte international für Empörung.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




