
Gefängnis für Krypto-Handel? Ungarn nimmt umstrittene Regeln zurück
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Hier die neuesten Entwicklungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte: Startseite Schlagzeilen Politik Regierungen Ungarn nimmt harte Krypto-Regeln wieder zurückPolitische Kehrtwende Gefängnis für Krypto-Handel? Ungarn nimmt umstrittene Regeln zurückNoch vor einem Jahr drohten Krypto-Nutzern in Ungarn mehrjährige Haftstrafen. Nun sollen die umstrittenen Vorschriften wieder zurückgenommen werden.
von Josip Filipovic 11. 2026 Teilen Bitcoin-Kurs55. 55 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Die Vorschriften sorgten zuletzt für Kritik Ungarn will die unter der Regierung von Viktor Orbán eingeführten strengen Vorschriften für digitale Vermögenswerte wieder abschaffen.
Marktdynamik
Regierungssprecherin Anita Kobol erklärte am Donnerstag, dass der Handel mit Krypto-Assets entkriminalisiert und mehrere Regelungen aufgehoben werden sollen, die bislang sogar Haftstrafen vorsahen. Lest auch Übergangsfrist läuft aus MiCA-Frist endet: Nur 14 Börsen dürfen ab Juli weiter handeln Die bisherigen Vorschriften hatten erhebliche Auswirkungen auf den heimischen Krypto-Markt. Mehrere Anbieter (darunter Revolut) stellten ihre Dienstleistungen in Ungarn ein.
Außerdem prüfte die Europäische Union, ob die Regelungen mit dem europäischen Rechtsrahmen vereinbar sind. Ungarn rudert bei Krypto-Regeln zurück Die Regelungen waren im Sommer 2025 eingeführt worden und gehörten zu den strengsten ihrer Art in Europa. Für bestimmte Krypto-Transaktionen war eine behördliche Genehmigung erforderlich.
Wer nicht lizenzierte Plattformen nutzte oder entsprechende Dienstleistungen anbot, musste mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Je nach Umfang der Transaktionen drohten Privatpersonen mehrjährige Haftstrafen. Für Unternehmen ohne Zulassung der ungarischen Zentralbank konnten die Strafen sogar noch deutlich höher ausfallen.
Auswirkungen auf die Märkte
Die Vorgaben sorgten deshalb schon kurz nach ihrem Inkrafttreten für Kritik aus der Branche. Die Auswirkungen waren schnell sichtbar: Mehrere Anbieter stellten ihre Krypto-Dienstleistungen für Kunden in Ungarn ein. Zudem ging das Handelsvolumen im Land zurück, während die Unsicherheit unter Anlegern und Unternehmen zunahm.
Nun will die Regierung den Kurs ändern. Wissenschafts- und Technologieminister Zoltán Tanács bezeichnete die bisherigen Regelungen als politisch motiviert. Künftig soll ein neuer Rahmen entstehen, der den Krypto-Markt reguliert, ohne Nutzer und Unternehmen mit Gefängnisstrafen abzuschrecken.
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