
Gerichtsurteil: Mugabe-Sohn muss hohe Geldstrafe zahlen und Südafrika verlassen
Gerichtsurteil : Mugabe-Sohn muss hohe Geldstrafe zahlen und Südafrika verlassen Von Claudia Bröll 30.04.2026, 14:42 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Bellarmine Chatunga Mugabe steht am Mittwoch in Südafrika...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Gerichtsurteil : Mugabe-Sohn muss hohe Geldstrafe zahlen und Südafrika verlassen Von Claudia Bröll 30. 2026, 14:42 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Bellarmine Chatunga Mugabe steht am Mittwoch in Südafrika in einem Gerichtssaal.
Bellarmine Mugabe ist nicht zum ersten Mal in Südafrika mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Jetzt wurde er verurteilt, weil er einen Mann bedroht hat – ein schärferer Vorwurf wurde hingegen fallen gelassen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der jüngste Sohn des einstigen simbabwischen Präsidenten Robert Mugabe ist in einem aufsehenerregenden Gerichtsverfahren in Südafrika zu einer Geldstrafe verurteilt worden.
Die Einzelheiten
Wie südafrikanische Medien berichteten, musste Bellarmine Mugabe am Mittwoch umgerechnet 30. 600 Euro bezahlen und Südafrika unverzüglich verlassen. Der 29 Jahre alte Mugabe war zusammen mit seinem 33 Jahre alten Cousin, Tobias Matonhodze, im Februar in seinem Haus im Johannesburger Nobelvorort Hyde Park festgenommen worden, nachdem ein Gärtner nach einer Auseinandersetzung mit Schussverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden musste.
Beide Männer waren zunächst wegen versuchten Mordes angeklagt , doch die Anklage gegen Mugabe wurde fallen gelassen, als Matonhodze ein Geständnis ablegte. In den Rücken geschossen Demnach hatte er den Gärtner auf der Flucht aus dem Haus zweimal in den Rücken geschossen. Der Mann brach auf der Straße vor dem Haus zusammen, Nachbarn alarmierten die Polizei.
Matonhodze wurde wegen versuchten Mordes, illegalen Waffenbesitzes und Verstoßes gegen die Einwanderungsgesetze zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Die Tatwaffe wurde bisher nicht gefunden. Mugabe wurde zu der Geldstrafe verurteilt, weil er in einem anderen Vorfall eine Spielzeugwaffe auf einen Menschen gerichtet hatte, die nach Aussage des Richters wie eine echte Waffe ausgesehen hatte.
Was Experten sagen
Außerdem stellten die Behörden fest, dass auch er sich illegal in Südafrika aufhielt. „Gnädiges“ Urteil Der Richter sprach von einem „gnädigen“ Urteil. Das Gericht habe unter anderem berücksichtigt, dass die beiden dem Gärtner eine Entschädigung gezahlt und weitere Zahlungen versprochen hätten.
Es sei unklar, ob Matonhodze die Schuld für seinen prominenten Verwandten auf sich genommen habe.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





