
Global Sumud Flotilla: Israels Armee stoppt Großteil der Gaza-Hilfsflotte
Global Sumud Flotilla : Israels Armee stoppt Großteil der Gaza-Hilfsflotte 19.05.2026, 09:43Lesezeit: 2 Min. Boote der „Global Sumud Flotilla“ verlassen am 14.5.26 den Hafen von Marmaris in der Türkei in Richtung...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Global Sumud Flotilla : Israels Armee stoppt Großteil der Gaza-Hilfsflotte 19. 2026, 09:43Lesezeit: 2 Min. Boote der „Global Sumud Flotilla“ verlassen am 14.
26 den Hafen von Marmaris in der Türkei in Richtung Gaza. dpaRund 250 Aktivisten werden festgenommen, zehn Boote sind noch unterwegs. Die Außenminister mehrerer Länder protestierten gegen Israels Vorgehen.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die israelische Armee hat die meisten Boote der internationalen Gaza-Hilfsflotte gestoppt. Die Marine sei über Nacht weiter gegen die „Global Sumud Flotilla“ vorgegangen und habe mehr als die Hälfte von insgesamt 57 Booten unter ihre Kontrolle gebracht, berichtete der israelische Rundfunk. Rund 250 Aktivisten seien bei dem Einsatz westlich von Zypern bisher festgenommen worden.
Die Veranstalter der Protestaktion sprachen von einer „Entführung“ der Aktivisten und teilten mit, zehn Boote seien weiterhin unterwegs in Richtung Gazastreifen. Mehr als 40 weitere seien seit Montag gestoppt worden. Der Einsatz der israelischen Armee 250 Seemeilen von Gaza entfernt gegen die Hilfsflotte sei „eine weitere illegale Aggression auf hoher See“, hieß es in einer Mitteilung auf der Webseite der Organisation.
Israel: Bislang keine Hilfsgüter an Bord gefundenZiel der „Gaza Sumud Flotilla“ sei es gewesen, „einen humanitären Korridor einzurichten und Israels illegale Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen“. Dieses Videostandbild aus Überwachungsaufnahmen vom 18. 26 zeigt Aktivisten an Bord der „Global Sumud Flotilla“, die ihre Hände in die Luft heben, während sich ein Boot nähert.
Was Experten sagen
dpaDas israelische Außenministerium sprach dagegen von einer Provokation und teilte mit, auf den Booten seien bisher keine humanitären Hilfsgüter gefunden worden. Das israelische Nachrichtenportal „ynet“ berichtete, die Aktivisten sollten nach ihrer Festnahme auf ein Schiff der Marine gebracht werden, auf dem sich ein „schwimmendes Gefängnis“ befinde. Von dort sollten sie in die israelische Hafenstadt Aschdod gebracht werden.
In der Vergangenheit waren internationale Aktivisten stets nach einer Weile wieder in ihre Heimatländer abgeschoben worden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





