
Golf: Saudi-Arabien stellt Finanzierung der LIV-Tour offenbar ein
Staatsfonds-Investments im Sport Jetzt zieht sich Saudi-Arabien offenbar auch aus dem Golfsport zurück Der saudi-arabische Staatsfonds scheint seine Investitionsstrategie im Sport zu überdenken. Die LIV-Tour soll laut...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Staatsfonds-Investments im Sport Jetzt zieht sich Saudi-Arabien offenbar auch aus dem Golfsport zurück Der saudi-arabische Staatsfonds scheint seine Investitionsstrategie im Sport zu überdenken. Die LIV-Tour soll laut Medienberichten künftig nicht mehr finanziert werden, in anderen Sportarten geht es aber weiter. 46 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern LIV-Golf-Turnier in Mexico City Foto: Eloisa Sanchez / Saudi-Arabien stellt die Finanzierung der Golfserie LIV-Tour zum Ende der Saison 2026 offenbar ein. Das berichten das »Wall Street Journal« und der TV-Sender CNBC.
Die Einzelheiten
Durch den Wegfall des Geldgebers sei die Zukunft der Tour ernsthaft infrage gestellt, heißt es. LIV Golf äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu den Berichten. Spekulationen um einen Ausstieg des saudischen Staatsfonds »Saudi Public Investment Fund« stehen schon seit einigen Wochen im Raum.
Die Liga, die viel Geld ausgegeben hat, um viele der weltbesten Spieler wie Bryson DeChambeau und Phil Mickelson von der etablierten PGA-Tour abzuwerben, werde »strategische Alternativen prüfen«, um den Betrieb fortzusetzen, berichtete CNBC. LIV Golf hatte diese Woche sein für Juni geplantes Turnier in New Orleans verschoben. Vertreter der Organisation äußerten die Hoffnung, die Veranstaltung noch in diesem Jahr nachzuholen.
Das nächste Turnier von LIV findet vom 7. Mai im der Organisation des US-Präsidenten gehörenden Trump National Golf Club in einem Vorort von Washington statt. Das letzte geplante Event dieser Saison soll vom 20.
Was Experten sagen
August in Indianapolis gespielt werden. Auch Anteile am Fußballclub Al-Hilal verkauft In den vergangenen Jahren hatte das Königreich Saudi-Arabien viele Sportarten und Events finanziert und war somit zu einem wichtigen Player in vielen Sportverbänden geworden . Der Vorwurf des »Sportwashings« stand schnell im Raum, das Land wolle mit seinem Engagement sein Image aufpolieren , so der Vorwurf.
Das Engagement gipfelte im Zuschlag für die Ausrichtung der Fußball-WM 2034 . Doch in den vergangenen Monaten zog sich Saudi-Arabien schrittweise aus einigen Sportinvestitionen zurück. Neben dem Ausstieg aus der LIV-Tour verkaufte der Fonds auch einen Anteil am saudi-arabischen Fußball-Rekordmeister Al-Hilal .
Eine geplante Sportevent-Kooperation mit dem früheren Football-Star Tom Brady wurde abgesagt . Diese Entscheidungen sind kein Zufall, sondern Teil einer neuen Strategieausrichtung des Investmentfonds, die Mitte April verkündet wurde . Demnach wolle man sich weniger auf riskante Unternehmungen konzentrieren und traditionelle Investments bevorzugen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





