
Görlitz in Sachsen: Haus in Innenstadt eingestürzt – Einsatzkräfte suchen nach Vermissten
Unfall in Sachsen Haus in Görlitz eingestürzt – Einsatzkräfte suchen nach Vermissten In der Görlitzer Innenstadt ist ein Mehrfamilienhaus eingestürzt, die Ursache ist noch unklar. Laut Polizei sind mehrere Menschen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Unfall in Sachsen Haus in Görlitz eingestürzt – Einsatzkräfte suchen nach Vermissten In der Görlitzer Innenstadt ist ein Mehrfamilienhaus eingestürzt, die Ursache ist noch unklar. Laut Polizei sind mehrere Menschen derzeit nicht erreichbar. Rund 120 Einsatzkräfte helfen bei der Suche.
21 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Eingestürztes Gründerzeithaus in der James-von-Moltke-Straße in Görlitz Foto: Matthias Wehnert / IMAGO Nach dem Einsturz eines Mehrfamilienhauses in der Innenstadt von Görlitz läuft die Suche nach Vermissten.
Die Einzelheiten
Zunächst hatte die Polizei mitgeteilt, fünf Menschen seien nicht erreichbar. Inzwischen wurden zwei der Vermissten ausfindig gemacht. »Sie sind wohlauf und befanden sich zum Zeitpunkt des Einsturzes nicht im Haus«, erklärte die Polizei in der Nacht zu Dienstag.
Die Suche nach drei weiteren Personen dauert demnach an. Es könne sein, dass sich diese zum Zeitpunkt des Einsturzes im Haus aufhielten, hieß es von der Polizei. In dem Gründerzeithaus in der James-von-Moltke-Straße unweit des Görlitzer Bahnhofs gab es den Angaben zufolge Miet- und Ferienwohnungen.
»Davon waren mehrere Parteien vermietet«, sagte Polizeisprecherin Anja Leuschner. Bild vergrößern Einsatzkräfte an der Unfallstelle in Görlitz Foto: Paul Glaser / dpa Das Haus war am Montagabend gegen 17. Wenige Stunden später wurde nach Polizeiangaben ein Gasleck gefunden.
Was Experten sagen
Leuschner betonte, es sei trotzdem weiter unklar, ob der Einsturz durch das Austreten von Gas verursacht wurde. »Es muss nicht heißen, dass es eine Gasexplosion gab«, sagte sie. Bis zum späten Abend waren rund 120 Einsatzkräfte und zwei Spürhunde vor Ort.
Dank spezieller Messgeräte könne trotz des Gaslecks nach Vermissten gesucht werden, sagte Leuschner. Zuvor hatten Zeugen der Polizei von einer Explosion und dem Geruch von Gas berichtet. Außerdem wurden am Unglücksort Geräte aufgebaut, die Erschütterungen messen.
Nach dem Einsturz hatte die Polizei mindestens drei Häuser evakuiert. Der Unfallort wurde abgesperrt, sodass Schaulustige das Haus nicht mehr sehen konnten. Für Dienstagmorgen ist eine Pressekonferenz angesetztNach Angaben des Ordnungsamts handelt es sich bei dem Haus um ein Gebäude der Wohnungsbaugesellschaft KommWohnen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





