
Hamburg: Schwimmen in der Alster soll in einem Naturbad möglich werden
Pläne von Senat und Bäderland In einem Naturbad in der Hamburger Alster schwimmen? Das könnte wieder gehen Nach Kopenhagener Vorbild: Wenn es nach Hamburgs Senat und dem Schwimmbadbetreiber Bäderland geht, soll in der...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Pläne von Senat und Bäderland In einem Naturbad in der Hamburger Alster schwimmen? Das könnte wieder gehen Nach Kopenhagener Vorbild: Wenn es nach Hamburgs Senat und dem Schwimmbadbetreiber Bäderland geht, soll in der Außenalster eine Badestelle entstehen. Schon 1869 konnte an dem Ort geplanscht werden.
04 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Zwei Visualisierungen des neuen Freibads »Naturbad Schwanenwik« auf Staffeleien Foto: Christian Charisius / dpa Hamburg plant zusammen mit Bäderland den Bau eines Naturbades am Alsterufer Schwanenwik.
Die Einzelheiten
Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne), Sportsenator Andy Grote (SPD) und Bäderland-Chefin Susan Zetzmann stellten die Pläne am angedachten Standort an der Alster vor. Die Alsterwiese Schwanenwik liegt an der östlichen Außenalster, nur wenige Minuten von der Innenstadt entfernt. Schon 1869 war an dem Ort eine öffentliche Badeanstalt eröffnet worden.
»Es ist eine faszinierende Idee, man muss jedoch die Grenze zur Euphorie wahren. « Hamburgs Regierungschef Peter Tschentscher »Es ist eine faszinierende Idee, man muss jedoch die Grenze zur Euphorie wahren«, sagte Tschentscher. Es handele sich lediglich um einen ersten Schritt, den der Senat nun prüfen wolle.
Sportsenator Grote ergänzte, dass die Idee einer Badestelle an der Alster seit vielen Jahrzehnten bestehe und er bereits zu seinen Juso-Zeiten diese Forderung aufgestellt habe. »Die Alster ist ein Ort, der für Lebensqualität und Aktivität steht«, sagte Grote. Daher passe der Entwurf auch zum Olympia-Konzept der Stadt, hieß es weiter.
Was Experten sagen
Hohe Kosten, unnötige Infrastruktur, Verkehrschaos: In Hamburg blickt man einem Stimmungsbild zufolge skeptisch auf eine Olympiabewerbung. Bald kommt es zur Abstimmung. Lesen Sie hier mehr zum Thema Olympia in Deutschland.
Schlichter Entwurf nach Kopenhagener BeispielBeispielhaft für die Hamburger Pläne sei ein Freibad in Kopenhagen, sagte Fegebank. In der dänischen Hauptstadt können Menschen bereits in einem abgetrennten Bereich im Hafen schwimmen. In Hamburg soll es ein 50 Meter langes Becken geben, das mit Alsterwasser gefüllt werden soll.
Bäderland-Chefin Zetzmann betonte, dass es sich dabei nicht um ein »reines Chlor-Bad« handeln werde, sondern das Wasser im Becken auch durch Pflanzen aufbereitet werden solle. Mehr zum Thema Kein Geld für Reisen: Wenn selbst das Freibad zu teuer ist Von Isabelle Rogge Saisonbeginn in NRW: Mehrere Schwimmbäder lassen Kinder nur noch ins Wasser, wenn sie schwimmen können Kampagne gegen Übergriffe: Wie sie im Schwimmbad mit Plakaten gegen sexualisierte Gewalt ankämpfen Aus Braunschweig berichtet Christopher Piltz Weitere Details – etwa über angedachte Eintrittspreise oder ein Eröffnungsdatum – nannte Zetzmann nicht, da das Verfahren noch in der ersten Planungsphase stecke.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





