
Hamburg: Verkehrsbetriebe schaffen wieder Busse mit Verbrenner an
Hamburg: Verkehrsbetriebe schaffen wieder Busse mit Verbrenner an Ein Wechsel auf E-Busse war das Ziel für die Hamburger Hochbahn. Jetzt aber soll es neue Busse mit Verbrenner geben, die mit HVO100 laufen sollen....
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Eine bemerkenswerte Entwicklung zeichnet sich im Bereich der künstlichen Intelligenz ab. Hamburg: Verkehrsbetriebe schaffen wieder Busse mit Verbrenner an Ein Wechsel auf E-Busse war das Ziel für die Hamburger Hochbahn. Jetzt aber soll es neue Busse mit Verbrenner geben, die mit HVO100 laufen sollen. vorlesen Druckansicht E-Busse gehören in Hamburg schon lange zum Portfolio der Verkehrsbetriebe.
(Bild: Hochbahn) 08:49 Uhr Lesezeit: 4 Min. Autos Von Martin Franz mit Material der dpa Anzeige Inhaltsverzeichnis Hamburg: Verkehrsbetriebe schaffen wieder Busse mit Verbrenner an Offene Fragen E-Bus ist teuer in der Anschaffung, jedoch ... Weitere 240 E-Bussen geplant Die Hamburger Hochbahn will wieder neue Busse mit Verbrennungsmotor anschaffen.
Technische Details
Bis zu 150 sollen in den kommenden drei Jahren ausgeliefert werden. Für die Hamburger Verkehrspolitik stellt die Entscheidung des Unternehmens eine gravierende Wende dar, denn seit 2020 hatten die Hochbahn und die ebenfalls mehrheitlich städtischen Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) nur noch Fahrzeuge mit Elektroantrieb angeschafft. Die neuen Busse sollen allerdings nicht im Hamburger Stadtgebiet eingesetzt werden, sondern im Umland, und Hamburg gibt das Konzept E-Bus keineswegs auf.
Weiterlesen nach der Anzeige Bei den nun bestellten Fahrzeugen handele es sich um Busse, die mit dem Kraftstoff HVO100 betankt werden können, wie der Sprecher des städtischen Unternehmens, Andreas Ernst, erklärte. HVO steht für Hydrotreated Vegetable Oils, also mit Wasserstoff behandelte Pflanzenöle. Ernst erklärte: „Mit dem Einsatz von HVO100 werden Treibhausgasemissionen gegenüber fossilem Diesel in der Bilanz deutlich geringer angerechnet, auch wenn Verbrennerbusse weiterhin lokal Emissionen verursachen.
“ Offene Fragen Als weniger umweltschädlich als erdölbasierte Kraftstoffe gilt HVO100, weil er im Wesentlichen aus Altfetten stammt. Jedoch setzt das voraus, dass auch der verwendete Wasserstoff „grün“ ist, also mithilfe erneuerbarer Energien hergestellt wird. Der gesamte Energieeinsatz ist allerdings wesentlich höher als bei batterieelektrischen Bussen.
Zudem muss geklärt werden, woher die Mengen an Altfett herkommen sollen, die für den täglichen Betrieb einer so großen Zahl von Bussen notwendig wäre. „Grüner“ Wasserstoff ist zudem perspektivisch stark gefragt, um industrielle Prozesse zu dekarbonisieren.
Dieser Fortschritt sendet wichtige Signale für die Zukunft der Branche, und die Techwelt schaut genau hin.





