
Hantavirus-Ausbruch: Argentinische Behörden verneinen Ursprung in Feuerland
Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff Argentinische Behörde schließt Feuerland als Ursprung aus Das Gesundheitsministerium der Provinz Tierra del Fuego hält es für äußerst unwahrscheinlich, dass sich das...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff Argentinische Behörde schließt Feuerland als Ursprung aus Das Gesundheitsministerium der Provinz Tierra del Fuego hält es für äußerst unwahrscheinlich, dass sich das niederländische Ehepaar dort angesteckt haben könnte. Die Inkubationszeit spreche gegen eine Ansteckung in Ushuaia. 28 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Das Kreuzfahrtschiff MV »Hondius« Foto: Misper Apawu / AP / dpa Die argentinischen Behörden halten es für äußerst unwahrscheinlich, dass sich Passagiere des Kreuzfahrtschiffs »Hondius« in Feuerland mit dem Hantavirus infiziert haben. »Die Wahrscheinlichkeit, dass die Ansteckung hier erfolgte, liegt praktisch bei null«, sagte Juan Petrina, Direktor der Epidemiologie im Gesundheitsministerium der südargentinischen Provinz Tierra del Fuego.
Die Einzelheiten
Die »Hondius« war am 1. April von Ushuaia aus ausgelaufen. Laut der Weltgesundheitsorganisation wurden später sechs bestätigte und zwei Verdachtsfälle bekannt.
Drei der insgesamt acht Betroffenen starben. Wo sich die Infizierten angesteckt haben, ist bislang unklar. Wissenschaftler des argentinischen Forschungsinstituts Malbrán wollen nun in Ushuaia Nagetiere einfangen und auf das Virus untersuchen.
Hantaviren werden in der Regel durch infizierte Mäuse oder Ratten übertragen. Epidemiologe verweist auf InkubationszeitBesonders der Fall eines niederländischen Ehepaars, das an der Infektion starb, spricht aus Sicht der Behörden gegen eine Ansteckung in Feuerland. Laut dem Provinzgesundheitsministerium waren die beiden nach einer monatelangen Reise durch Argentinien, Chile und Uruguay erst am 29.
Was Experten sagen
März in Ushuaia angekommen und am 1. April an Bord der »Hondius« gegangen. Mehr zum Thema Todesfälle nach »Hondius«-Reise: Argentinien sucht nach Ursprung von Hantavirus-Infektionen in Ushuaia Mögliche Folgen des Ausbruchs auf Kreuzfahrtschiff »Hondius«: Zwei Briten mit Hantavirus infiziert, ein Verdachtsfall auf abgelegener Atlantikinsel Tote auf Kreuzfahrtschiff: Hantavirus auf »MV Hondius« vermutlich von Mensch zu Mensch übertragen Bereits am 6.
April hätten sie erste Symptome entwickelt. Die Inkubationszeit des Hantavirus betrage jedoch mindestens zwei bis drei Wochen, sagte Petrina. »Diese Zeiten passen nicht zu einer Ansteckung in Feuerland.
« Hinzu kommt, dass in der Provinz Feuerland seit Beginn der systematischen Erfassung vor rund 30 Jahren kein einziger Hantavirus-Fall registriert wurde. Auch in der benachbarten Provinz Santa Cruz liegt die letzte bekannte Infektion sieben Jahre zurück.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





