
Hantavirus-Ausbruch: Drei erkrankte Passagiere in die Niederlande ausgeflogen
Hantavirus-Ausbruch : Drei erkrankte Passagiere in die Niederlande ausgeflogen Von Thomas Gutschker, Brüssel , Hans-Christian Rößler, Madrid 06.05.2026, 14:21Lesezeit: 4 Min. Die Hilfe naht: Gesundheitspersonal geleitet...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hantavirus-Ausbruch : Drei erkrankte Passagiere in die Niederlande ausgeflogen Von Thomas Gutschker, Brüssel , Hans-Christian Rößler, Madrid 06. 2026, 14:21Lesezeit: 4 Min. Die Hilfe naht: Gesundheitspersonal geleitet am Mittwoch Patienten von der MV Hondius auf ein Boot, das sie in den Hafen von Praia bringtAFPVon Kap Verde werden drei erkrankte Passagiere der MV Hondius in die Niederlande geflogen.
Das Kreuzfahrtschiff macht sich nun auf den langen Weg in Richtung Kanarische Inseln. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Nach drei Todesfällen infolge von Infektionen mit dem Hantavirus sind drei weitere Personen von dem niederländischen Kreuzfahrtschiff MV Hondius in Sicherheit gebracht worden. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO waren die drei Patienten am Mittwochmittag auf dem Weg in die Niederlande.
Die Einzelheiten
Wie die Reederei Oceanwide Expeditions am Dienstagabend mitteilte, waren sie zunächst mit zwei Spezialflugzeugen nach Kap Verde gebracht worden. Bei den Patienten handele es sich um zwei schwer erkrankte Besatzungsmitglieder, die dringend medizinische Versorgung benötigten, einen Briten und einen Niederländer. Außerdem sei eine dritte Person ausgeflogen worden, die mit dem am Samstag verstorbenen Deutschen in Verbindung stand.
Diese Person soll nach einem leichten Fieber inzwischen keine Krankheitssymptome mehr aufweisen. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung soll diese Reisende mit einem Hochinfektionstransport später vom Flughafen Amsterdam nach Düsseldorf gebracht werden. Das Kreuzfahrtschiff mit knapp 150 Menschen an Bord sollte am Mittwoch von der Küste vor der Inselhauptstadt Praia seine Weiterfahrt antreten, so die Reederei.
„Wir planen zu den Kanarischen Inseln zu fahren, entweder nach Gran Canaria oder Teneriffa, was eine Fahrtzeit von drei Tagen bedeutet. “ Zudem bestätigte die Reederei Presseberichte, wonach zwei Fachärzte aus den Niederlanden auf das Kreuzfahrtschiff entsandt worden seien. Sie blieben an Bord und unterstützten eine weitere medizinische Fachkraft.
Was Experten sagen
Zunächst zögerte die spanische RegierungDie spanische Zentralregierung hatte sich nach anfänglichem Zögern am Dienstagabend bereit erklärt, das Schiff auf den Kanaren anlegen zu lassen. Darüber kam es jedoch zu einem heftigen Streit mit der kanarischen Regionalregierung, die sich übergangen fühlte und die Notwendigkeit einer Landung auf den Kanaren nach einer Evakuierung der schwer Erkrankten bezweifelte. Auf den spanischen Atlantikinseln, die wirtschaftlich vom Tourismus abhängig sind, ist man besorgt, dass die Ankunft des Schiffs Urlauber abschrecken könnte.
Die oppositionelle konservative PP kritisierte die „Verwirrung“, die die linke Minderheitsregierung angerichtet habe. An Bord sind auch 14 spanische Staatsangehörige. Das Kreuzfahrtschiff Hondius liegt im Hafen von Praia auf den Kapverden vor Anker.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





