
Hantavirus-Impfstoff: Wie Geldmangel und fehlende Patienten die Entwicklung bremsen
Mangel an Geld und Patienten Neue Hantavirus-Impfstoffe sind in Arbeit, aber werden sie je hergestellt? Zwar gibt es Hantaviren nahezu weltweit, ebenso wie vielversprechende Kandidaten für Impfstoffe und Therapien. Doch...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Mangel an Geld und Patienten Neue Hantavirus-Impfstoffe sind in Arbeit, aber werden sie je hergestellt? Zwar gibt es Hantaviren nahezu weltweit, ebenso wie vielversprechende Kandidaten für Impfstoffe und Therapien. Doch um diese marktreif zu bekommen, bräuchten Forschende mehr Geld – und mehr Patienten.
Von Alina Schadwinkel 18. 31 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Kreuzfahrtschiff »Hondius« im Hafen von Rotterdam: Reisende wurden zu Notfällen Foto: Yves Herman / Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
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positiv bewerten negativ bewerten Das von einem Hantavirus-Ausbruch betroffene Kreuzfahrtschiff »Hondius« ist am Montag in den Niederlanden eingetroffen. Das Schiff legte am Hafen von Rotterdam an, damit die letzten verbliebenen 27 Menschen von Bord gehen können – um sich teilweise direkt in Quarantäne zu begeben. Es ist das Ende einer Reise, die vollkommen anders lief als erwartet.
Was Experten sagen
Denn Anfang Mai waren auf der »Hondius« Reisende plötzlich zu Notfällen geworden: Nach jetziger Kenntnis infizierten sich elf Passagiere mit einer Variante des Hantavirus, dem Andesvirus. Drei Menschen starben. Die Viren sind auch deshalb gefürchtet, weil spezifische Behandlungen fehlen.
Zudem sind zwar in China und Südkorea Impfstoffe gegen die dort vorkommenden Virustypen verfügbar, andernorts aber nicht. Damit sich das ändert, arbeiten Forscherinnen und Forscher seit Jahren daran, bessere Vakzinen und Therapien zu entwickeln. Der aktuelle Ausbruch könnte ihnen dabei helfen.
Europäische Forscher bitten um FördermittelHantaviren sind, außer in der Antarktis, weltweit verbreitet; inzwischen sind mehr als 35 Arten beschrieben. Sie verursachen hauptsächlich zwei Krankheitsbilder: erstens das Hämorrhagische Fieber mit renalem Syndrom (HFRS), das vorwiegend durch in Asien und Europa vorkommende Virenarten ausgelöst wird, und zweitens das hantavirusbedingte kardiopulmonale Syndrom (HPS), das auf Nord- und Südamerika beschränkt ist. In Asien und Europa werden jährlich mehr als 20.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





