
Hantavirus: Vier deutsche Kreuzfahrt-Passagiere in Frankfurt am Main angekommen
Hantavirus-Ausbruch auf »Hondius« Vier deutsche Kreuzfahrt-Passagiere in Frankfurt angekommen Ein Evakuierungsflieger mit mehreren Betroffenen des Hantavirus-Ausbruchs ist am Sonntag in Eindhoven gelandet. Krankenwagen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hantavirus-Ausbruch auf »Hondius« Vier deutsche Kreuzfahrt-Passagiere in Frankfurt angekommen Ein Evakuierungsflieger mit mehreren Betroffenen des Hantavirus-Ausbruchs ist am Sonntag in Eindhoven gelandet. Krankenwagen brachten die deutschen Passagiere nach Frankfurt. Sie zeigen bislang wohl keine Symptome.
44 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Medizinisches Personal aus Deutschland am Flughafen Eindhoven Foto: Christoph Reichwein / dpa Vier deutsche Passagiere des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs »Hondius« sind am späten Abend aus Eindhoven in den Niederlanden nach Deutschland gebracht worden.
Die Einzelheiten
Der sogenannte Sonderisoliertransport sei inzwischen in der mehr als 300 Kilometer entfernten Uniklinik Frankfurt angekommen, berichteten Hessischer Rundfunk (HR) und »Süddeutsche Zeitung« . Dort sollen die Passagiere zunächst weiter untersucht und beobachtet und anschließend zur Quarantäne in die jeweiligen Bundesländer gebracht werden. Über die Maßnahmen entscheiden die zuständigen Gesundheitsämter.
Am Sonntagnachmittag waren die Betroffenen per Evakuierungsflug von der Kanareninsel Teneriffa, wo die »Hondius« nach mehreren Wochen auf See angelegt hatte, nach Eindhoven gebracht worden. Neben Niederländern und Deutschen befanden sich unter anderem auch Belgier und Griechen an Bord. Alle waren ohne Symptome, wie das spanische Gesundheitsministerium vor dem Abflug mitteilte.
RKI sieht keine Pandemie-GefahrVom militärischen Teil des Flughafens Eindhoven aus ging es für die Passagiere in einem Fahrzeugkonvoi weiter nach Frankfurt. Der Transport sollte nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa von Einsatzkräften der Feuerwehren Essen und Frankfurt organisiert und begleitet werden. Einer der deutschen Passagiere soll in die Berliner Charité gebracht werden.
Was Experten sagen
Nach Angaben der zuständigen Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit zeigt die Person bisher keine Symptome und kommt »aus der Region Berlin-Brandenburg«. Eine symptomfreie deutsche Kontaktperson soll in Baden-Württemberg in häusliche Quarantäne gehen. Das teilte das Sozial- und Gesundheitsministerium in Stuttgart am Abend mit.
Mehr zum Thema Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Was gegen eine Pandemie spricht – und wo die Risiken liegen Von Anika Freier und Alina Schadwinkel MV »Hondius« auf den Kanaren: »Die Behörden gehen besonders vorsichtig vor« Der Chef des deutschen Robert Koch-Instituts sieht aktuell keine Gefahr für die Bevölkerung. Das Virus könne Menschen sehr krank machen, sagte Lars Schaade am Sonntagabend im ZDF-»heute journal«. »Aber die gute Nachricht ist eigentlich, das ist kein Virus, das sich verbreitet.
Und insofern kann ich, glaube ich, sagen: Ich sehe eigentlich keine Gefährdung für die Bevölkerung in Deutschland und auch keine Pandemie-Gefahr.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





