
heiße sommer: Brauchen wir eine Mückenpolizei?
heiße sommer : Brauchen wir eine Mückenpolizei? Von Pia Heinemann 19.07.2026, 11:23Lesezeit: 8 Min. Das Ende eines blutreichen Lebens.GettyWest-Nil-Virus auf Berliner Friedhöfen, Malaria am Frankfurter Flughafen. Und...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. heiße sommer : Brauchen wir eine Mückenpolizei? Von Pia Heinemann 19. 2026, 11:23Lesezeit: 8 Min.
Das Ende eines blutreichen Lebens. GettyWest-Nil-Virus auf Berliner Friedhöfen, Malaria am Frankfurter Flughafen. Und die Tigermücke breitet sich aus.
Die Einzelheiten
Wie funktioniert der beste Schutz vor tropischen Erregern? Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Mitten in Berlin, am Potsdamer Platz, gibt es ein Becken. Pianosee wird es genannt, nach Renzo Piano, der bekannt für nachhaltige Bauweise ist.
Er hat das Viertel am Potsdamer Platz maßgeblich mitgestaltet. Regenwasser soll hier aufgefangen werden, am Rande des Beckens wächst Schilf, bunte Karpfen schnappen nach Insekten. Im Klimawandel kein schlechter Ansatz, Städte sollen schließlich zu Schwammstädten werden.
Auffangbecken, Kanäle, Uferbewuchs können Wasser halten und verteilen – gut bei Hitze und Sturzregen. Doch vielleicht sind Becken wie der Pianosee doch keine so gute Idee. Denn die neuen Zeiten bringen nicht nur Hitze und Starkregen mit sich.
Was Experten sagen
Klimawandel und Globalisierung sorgen auch dafür, dass Mücken hierzulande nicht länger nur nervig sirren und stechen, sondern neuerdings auch Erreger verbreiten. Aus Lästlingen werden Schädlinge. Forscher und Gesundheitsexperten fordern deshalb einen neuen Umgang mit den Insekten.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Der Mückenatlas zeigt das Problem. Seit fast 15 Jahren können bei diesem Citizen-Science-Projekt Mücken eingesandt werden – Entomologen vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung und vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestimmen sie dann.
Zusätzlich gibt es verschiedene Mückenmonitorings, vor allem im warmen und feuchten Rheingraben, aber auch in Städten und in Mooren. Wo welche der 52 Arten vorkommen, wo sich neue Arten wie Tigermücke (Aedes albopictus) und Buschmoskito (Aedes japonicus) ansiedeln, wird so dokumentiert. Ein solches Monitoring ist wichtig, das betont Helge Kampen vom FLI, wo er das Labor für medizinische Entomologie leitet und die Geschäfte der nationalen Expertenkommission „Stechmücken als Überträger von Krankheitserregern“ führt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




