
Hitze-Welle in Deutschland: Münchner sollen wegen aktueller Wetter-Lage Wasser sparen
Wetter in Deutschland Münchner sollen wegen Hitzewelle Wasser sparen Die Menschen in München verbrauchen in der aktuellen Hitze rund ein Fünftel mehr Trinkwasser als sonst üblich. Die Stadtwerke wenden sich deshalb mit...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Wetter in Deutschland Münchner sollen wegen Hitzewelle Wasser sparen Die Menschen in München verbrauchen in der aktuellen Hitze rund ein Fünftel mehr Trinkwasser als sonst üblich. Die Stadtwerke wenden sich deshalb mit besonderen Ratschlägen an die Bevölkerung. 45 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Brunnen am Stachus in der Münchner Innenstadt: Autowaschen und ausgedehntes Rasenbewässern? Vorerst lieber nicht Foto: Peter Kneffel / dpa Wegen der anhaltenden Hitzewelle mahnen die Stadtwerke München zu einem sparsamen Umgang mit Trinkwasser.
Die Einzelheiten
»Im Vergleich zu einem ›normal temperierten‹ Junitag liegt der Wasserverbrauch in München aktuell um rund 20 Prozent höher«, teilte ein Sprecher der Stadtwerke mit. »Daher bietet sich die Situation an, auf verantwortungsbewusstes Handeln hinzuweisen und so unnötige Verbräuche zu vermeiden. « So sollten Münchnerinnen und Münchner vor allem auf das ausgedehnte Bewässern von Gärten und Rasen verzichten.
Pools und Planschbecken sollten vorerst nicht mehr befüllt werden. Auch das Autowaschen sollte vorerst unterbleiben, riet der Wasserversorger. Was das eigene Hydrieren angeht, würden diese Hinweise aber nicht gelten: »Bei diesem Wetter ist viel Trinken ratsam, vor allem Trinkwasser als kalorienfreier Durstlöscher.
« Die Trinkwasserversorgung in München sei nicht in Gefahr. Aber: »Auch wenn Münchens Trinkwasserversorgung stabil ausgelegt ist, belasten die andauernde Hitzewelle und ausbleibende Niederschläge die verfügbaren Wassergewinnungsressourcen«, erklärten die Stadtwerke . »Die Münchnerinnen und Münchner können mit ihrem Verhalten dazu beitragen, diese Belastung zu reduzieren.
Was Experten sagen
« Am Freitag könnte ein Hitzerekord fallenSchon in den vergangenen Tagen war es in vielen Teilen Deutschlands überdurchschnittlich heiß. Am Freitag könnte bei Temperaturen bis zu 40 Grad sogar der bisherige Hitzerekord für den Monat Juni gebrochen werden. Vor allem im Westen und Südwesten könne es passieren, dass diese Marke geknackt wird, sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD).
Der bisherige Temperaturrekord für den Monat Juni war am 30. Juni 2019 in Bernburg in Sachsen-Anhalt gemessen worden: 39,6 Grad zeigte das Thermometer damals an. Der insgesamt höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen wurde nur knapp vier Wochen später, am 25.
Juli 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl gemessen, mit 41,2 Grad. Am Dienstag erwartet der DWD zwar nicht ganz so hohe Temperaturen. Die Hitze setze sich aber weiterhin fort, vor allem in der Südhälfte des Landes.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





